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Im Ernstfall hätte ein „Opfer“ ersticken können

Eilsen Im Ernstfall hätte ein „Opfer“ ersticken können

Die vier Freiwilligen Feuerwehren in der Samtgemeinde waren sehr schnell am Einsatzort. Nicht einmal zehn Minuten nach der Alarmierung hatten etwa 30 Brandschützer aus Bad Eilsen, Buchholz, Luhden und Ahnsen das Georg-Wilhelm-Haus der Steuerakademie an der Bahnhofstraße erreicht und den angenommenen Brand im zweiten Obergeschoss schnell unter Kontrolle.

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Die Atemschutzüberwachung befindet sich in einem guten Zustand.

Quelle: möh

Eilsen. Auch die drei vermissten Personen wurden zügig aus dem völlig verqualmten Gebäude gerettet.

 Dennoch war es gut, dass es sich nur um eine Übung gehandelt hatte, denn neben „Licht“ hatte sich auch „Schatten“ gezeigt, wie Samtgemeindebrandmeister Hartmut Krause und sein Stellvertreter Andreas Mohr hinterher feststellten.

 Mit dem Ergebnis der Übung hätten Hartmut Krause und sein Stellvertreter Andreas Mohr unterm Strich eigentlich zufrieden sein können. Doch eine Übung dient dazu, auch Fehler aufzuzeigen, die, so Krause und Mohr, „wir dann aber in der Zukunft unbedingt vermeiden müssen“. So wurden zwei der „Opfer“ schnell geborgen. Bei dem Dritten stand es auf der Kippe, ob er im Ernstfall den Qualm überlebt hätte. Hartmut Krause kritisierte, dass die Vermissten „einfach so“ aus dem Haus getragen worden seien, ohne die speziellen Tragen zu benutzen.

 Probleme gab es, als die Feuerwehrleute mit schwerem Atemschutz das Gebäude betreten wollten: Der passende Schlüssel war nicht sofort zur Hand. Andreas Mohr, der die Übung vorbereitet hatte, fragte daher schon laut an, „wann denn der erste Trupp ins Haus gehen will, um zu löschen und die vermissten Personen zu retten?“ Bemängelt wurde ferner, dass die Einsatzkräfte lange hätten warten müssen, bis endlich Löschwasser im zweiten Obergeschoss vorhanden war.

 Positiv vermerkte die Wehr aber, dass die sogenannte Steigleitung, die beim Umbau des Hauses extra verlegt worden war, ihren Zweck gut erfüllte. Auch an der Zusammenarbeit der vier Wehren gab es nichts auszusetzen. Und die Atemschutzüberwachung befindet sich in einem guten Zustand, obwohl, so Mohr, die einzelnen Feuerwehren nie genügend Einsatzkräfte haben könnten, die auch als Atemschutzträger ausgebildet seien.möh

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