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In Israel verliebt

Austausch In Israel verliebt

Er möchte die Welt gerne friedlicher machen. Aber dazu reicht die Kraft des Einzelnen nicht aus. Besonders am Herzen liegt Friedrich Winkelhake die Nahost-Region. Schon sehr früh als Vorsitzender des Christlichen Vereins junger Menschen (CVJM) in Bad Eilsen und auf der Ebene des Kreisjugendringes organisierte er den Jugendaustausch mit Israel.

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Wo hat Moses wirklich die zehn Gebote verkündet? Wo findet man den Ort, auf den die Bibel verweist? Fritz Winkelhake legt bei seiner Spurensuche in der Wüste Negev eine Pause ein.

Quelle: pr.

Bad Eilsen (sig).  Zwischen 1967 und 1987 nahmen an 36 Treffen 350 Deutsche und 150 Israeli teil.

 Würde man diejenigen einbeziehen, die während dieser Begegnungen in den beiden Ländern mit dabei waren, käme man nach Auffassung von Winkelhake problemlos auf eine höhere vierstellige Zahl. In Israel wurden Workcamps abgehalten. Dazu gehörten arabische Gemeinden, Kibbuz-Einsätze, Friedensseminare, Fahrten zu diversen Begegnungen und historischen Plätzen.

 Bei den Gegenbesuchen lernten die Gäste das Schaumburger Land und dessen Menschen sowie die Geschichte dieser Region kennen. Dazu gab es gemeinsame Fahrten nach Berlin, an die damalige Zonengrenze, in den Harz, an Rhein und Mosel, nach Bayern und sogar nach Norwegen.

 Es gab Seminare zu Friedensproblemen in Israel. Bedeutende Gastreferenten besuchten Bad Eilsen und hielten Vorträge in Schaumburger Schulen sowie in Kirchengemeinden.

 Winkelhake verbrachte inzwischen drei volle Jahre seines Lebens in Israel. Seine Schwester ist dort verheiratet und jüdische Staatsbürgerin geworden. Immer wieder gab es auch persönliche Besuche in Bad Eilsen und Bückeburg. Er hat Freundschaften mit vielen Arabern und jüdischen Menschen geschlossen. Sie waren der Grund, weshalb er das Buch verfasste mit dem Titel „Und trotzdem liebe ich Israel“. Das Handeln der politisch Verantwortlichen stimme ihn allerdings traurig.

 Der ehemalige CVJM-Chef: „Mit meiner Lebensgefährten Elfriede Stuckert habe ich 2000 Kilometer dieses wunderschönen Landes durchwandert. Wir erfreuten uns an so unterschiedlichen Regionen wie Hochgebirge und Wälder, an dem Küstenstreifen am Mittelmeer, an dem See Genezareth, dem Toten und dem Roten Meer.“

 Der engagierte gläubige Christ empfand es auch als sinnvolle Herausforderung, sich in der Wüste Negev mit einem Team auf die Suche nach der Stelle zu begeben, an der Moses dem jüdischen Volk die Zehn Gebote verkündete. Der genaue Ort ist jedoch nach wie vor umstritten, wie Winkelhake jetzt bei seinem Lichtbildervortrag im evangelischen Gemeindesaal ausführte.

 Es soll insgesamt zehn Berge geben, die dafür infrage kommen. Der italienische Professor Emmanuel Anati hat mit Studenten einen Bereich entdeckt, in dem es an die 40000 Felszeichnungen gibt und der den biblischen Schilderungen sehr nahe kommen soll. Dieser Berg heißt Har Karkom. Ein Karawanenweg mit ihn begleitenden Wasserstellen machte es möglich, dass die Juden auf der Flucht nach Ägypten überleben konnten. Winkelhake hat eine Vielzahl von Aufnahmen gemacht, die einen Eindruck von den dort entdeckten Zeichnungen wiedergeben. Eine Felshöhle und eine Art steinerner Altar kann man diesem Ort auch zuordnen. Mit der Frage, ob das jetzt wahrhaftig der gesuchte Platz ist, werden sich wohl noch zahlreiche Archäologen befassen.

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