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„Jetzt bin ich nur noch Bürgermeister“

Bad Eilsen / Sozialverband „Jetzt bin ich nur noch Bürgermeister“

Samtgemeindebürgermeister Bernd Schönemann ist ein Amt los. Er musste jetzt eine Kette abgeben, denn seine Regierungszeit als Grünkohlkönig des Sozialverbandes Bad Eilsen-Ahnsen ist vorbei. Seine Nachfolgerin wurde Inge Buhr aus Bad Eilsen.

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Der Samtgemeindebürgermeister Bernd Schönemann gratuliert der neuen Grünkohlkönigin Inge Buhr, die seine Nachfolgerin wird.

Quelle: sig

Bad Eilsen (sig). Der Regierungswechsel lief im besten Einvernehmen ab. Schließlich erfolgte dieser Schritt auch im Sinne der geforderten Gleichberechtigung. Den Thronwechsel leitete der Vorsitzende Rolf Everding. Dessen Stellvertreterin Hannelore Haase überreichte Inge Buhr einen Grünkohlstrunk als Insignie der frisch erworbenen Würde. Everding dankte Schönemann für dessen auf Harmonie und Ausgleich bedachte Amtsführung, was dieser mit der Aussage kommentierte: „Jetzt bin ich eben nur noch Bürgermeister.“

 Lob heimste bei dieser Zusammenkunft im Schützenhaus auch Günther Bergmann ein, der für die 120 Teilnehmer eine leckere Grünkohlmahlzeit zubereitet hatte. „Die ist ihm gut gelungen“, lautete das Lob des Kreisvorsitzenden des Sozialverbandes, Helmut Laux. Erfreut zeigte er sich auch über den aufmerksamen Service, für den ein Team des gastgebenden Schützenvereins sorgte.

 Von Laux waren anschließend aber auch einige kritische Töne zur aktuellen Sozialpolitik zu hören. In den vergangenen Jahren seien die Lebenshaltungskosten deutlich höher gestiegen als die Rente. Es gebe auch noch immer viele Niedriglöhne. Er wisse, dass manche Frauen für vier Euro die Stunde arbeiten würden. Da sei die Frage berechtigt, von welcher Rente sie eines Tages ihren Lebensunterhalt bestreiten sollten.

 Laux sprach davon, dass so manche Entwicklungskosten sinnlos seien. Da würden Brücken gebaut, die später allein in der Landschaft stehen. Und es gäbe auch Straßen, die im Niemandsland enden.

 Der Kreisvorsitzende nahm ferner zur Integration Stellung und unterstrich, dass für ihn ein entscheidender Faktor das Erlernen der Sprache des Landes sei, indem man lebt. Der Kreisverband nehme in Stadthagen zwei Integrationsprojekte in Angriff. Zum einen wolle man gemeinsam einen Zirkuswagen bauen und zum anderen ein Integrationscafé als Begegnungsstätte mit Leben erfüllen.

 Am Mittwoch, 28. November, gebe es im Stadthäger Ratkeller eine Podiumsdiskussion mit Landtagsabgeordneten, die sich anschließend Fragen der Besucher stellen. Und im nächsten Jahr komme der ehemalige Bremer Bürgermeister Henning Scherf nach Rinteln. Er werde Ausführungen zum Thema „Wohnen im Alter“ machen.

 Der Vorsitzende des Ortsvereins, Rolf Everding, nutzte die Zusammenkunft, um zwei verdiente Mitstreiter mit einer Ehrenkette auszuzeichnen. Dazu gehört Willi Etzbach, der sowohl erster als auch zweiter Vorsitzender des Ortsverbandes war. Schließlich wurde noch Luise Kruse geehrt, die ein Jahrzehnt den früheren Ortsverband Ahnsen leitete, der sich später mit Bad Eilsen zusammenschloss.

 Zu den Ehrengästen des Abends zählten noch Bad Eilsens Bürgermeisterin Christel Bergmann und der Ehrenbürgermeister von Ahnsen, Heinz Grabbe, sowie Reinhold Blauscher vom Ortskommando der Feuerwehr.

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