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Kirchturm im neuen Glanz

Eilser Gotteshaus Kirchturm im neuen Glanz

Noch ist der Kirchturm der 1959 gebauten Christuskirche in lange Tuchbahnen gehüllt, doch darunter erstrahlen die Mauern bereits wieder im neuen Glanz. In Kürze können Tücher und Gerüst abgebaut werden, sodass der Turm wieder in gewohnter Weise zu sehen ist. Die Sanierung hat 42.000 Euro gekostet.

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Armin Blümel vom Gemeindekirchenrat der evangelischen Kirchengemeinde Bad Eilsen und Pastor Hendrik Blank zeigen sich nach einem Kontrollgang, auch in luftiger Höhe, sehr zufrieden mit der neuen Verfugung des Kirchenturms der Christuskirche.

Quelle: hil

BAD EILSEN. Der Kirchturm wurde Anfang September wegen dringend notwendiger Verfugungsarbeiten mit einem Gerüst versehen und in lange Tuchbahnen verpackt. Obwohl die Bad Eilser sich recht schnell an den gelb-weißen Look ihres Kirchturms gewöhnt hatten, freut sich die evangelische Kirchengemeinde nun, dass die Sanierung bald abgeschlossen ist.

Ohne Kirchturmuhr

 „Das Einzige, was mich wirklich gestört hat, war die Tatsache, dass man die Kirchturmuhren nicht sehen konnte. Es ist schon praktisch, wenn man sonst nur kurz nach oben schauen muss, um zu sehen, wie spät es ist“, so eine Anwohnerin. Außerdem wurde, aus Rücksicht auf die Arbeiter, das Läuten der Glocken auf ein Minimum beschränkt, was für viele Anwohner ebenfalls ungewohnt war.

 Da sowohl die Zifferblätter der Uhren als auch das Mauerwerk unter unterschiedlichen Witterungsbedingungen leiden, wurde die Gelegenheit genutzt, um die drei zwei Meter im Durchmesser großen Uhren abzubauen und neu zu streichen. Die Sanierungsarbeiten sowie der Anbau der Metallteile wurden von einem ortsansässigen Malermeister ausgeführt. Obwohl auch am Kirchenschiff eine Fugensanierung unumgänglich ist, steht dafür noch kein Termin fest.

Im Zeitplan

 Zunächst sind alle Beteiligten froh, dass dieser Bauabschnitt trotz der ungünstigen Wetterbedingungen innerhalb des Zeitplans fertiggestellt werden konnte. Wirklich gelitten hat „nur“ der Bibelgarten. Die mehr als dicke Staubschicht, die den Garten zeitweise bedeckte, hat sich in Kombination mit Regen und Feuchtigkeit negativ auf die Pflanzen ausgewirkt. Doch mit liebevoller Pflege soll auch der Garten im Frühjahr wieder in leuchtenden Farben erstrahlen.

  Ein Großteil der Sanierungskosten von 42.000 Euro fließt als Zuschuss der Schaumburg-Lippischen Landeskirche in die Kassen der heimischen Kirchengemeinde zurück. hil

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