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Klein anfangen und erst einmal Erfahrungen sammeln

Bad Eilsen / Gemeinderat Klein anfangen und erst einmal Erfahrungen sammeln

Seit Ende November ist der Wohnmobil-Stellplatz am Remisengelände „Leader“-Projekt, darf mithin auf Fördermittel aus EU-Geldsäckeln hoffen (wir berichteten). Jetzt hat der Gemeinderat den nächsten Schritt getan und die Planer beauftragt, den Förderantrag detailliert auszuarbeiten.

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Matthias Reinold erläutert den Plan für „Phase eins“ des Wohnmobil-Stellplatzes am Remisengelände.

Quelle: thm

Bad Eilsen (thm). Die Ingenieure Matthias Reinold und Andreas Kruse haben im Gemeinderat am vergangenen Montag eine ziemlich abgespeckte Variante der Stellplatzidee vorgestellt. Grundlage war der Budgetrahmen von 140000 Euro, mit dem Bad Eilsen in die Bewerbung als „Leader“-Projekt gegangen war und der – im Falle der Genehmigung – einen Förderbetrag von 59000 Euro erwarten lässt.

 Aus Kostengründen fußt der Entwurf von Planer Matthias Reinold auf dem, was rund ums Remisengebäude noch an Infrastruktur vorhanden ist: Befestigte oder verdichtete Flächen, Kanäle und Anschlüsse sollen mitbenutzt werden, um fürs gleiche Geld mehr erreichen zu können.

 Die Parkbuchten für insgesamt sieben Wohnmobile sollen zwischen dem Remisengebäude und der Aue möglichst nahe an dem Flüsschen angelegt werden. Sie sollen eine Tiefe von knapp zehn Metern aufweisen und jeweils fünf Meter breit sein. Flankiert wird die Reihe der Parkbuchten von zwei großen Bäumen, ein weiterer teilt die Reihe der Stellflächen im Verhältnis zwei zu fünf auf.

 An der schmalen Südseite des Remisengebäudes soll eine Entsorgungsplatte entstehen, an der die Reisemobile ihr Brauchwasser entsorgen und Frischwasser aufnehmen können. Diese Entsorgungsstation steht zwischen der Remise und dem knapp südlich verlaufenden Grenzbach-Kanal, der vom Gebäude des Bauhofes bis zur Aue weitgehend freigelegt und mit Büschen und einem vierten Baum begrünt werden soll.

 Kosten entstehen für das Räumen des Geländes (25000 Euro), die Befestigung (47000 Euro bei Pflasterung, 34000 Euro bei wassergebundener Decke), die Beleuchtung (6000 Euro), die Versorgungsstation (25000 Euro), die Begrünung (6000 Euro) und das Freilegen des Kanals (25000 Euro). Die teurere Pflaster-Variante schlägt demnach mit 134000 Euro zu Buche, die preiswertere Variante mit einer wassergebundenen Oberfläche würde 121000 Euro kosten.

 Der Vorteil der abgespeckten Lösung für den Beginn liegt darin, dass sie später ohne Probleme in südlicher Richtung um 24 Plätze erweitert werden könnte. Sämtliche Versorgungsreinrichtungen wären auch für diese zusätzlichen Plätze noch ausreichend dimensioniert.

 Unter dem Stichwort „Lasst uns erst mal Erfahrungen sammeln“ lässt sich die Diskussion im Rat zusammenfassen. Das Gremium hat das Konzept bei einer Enthaltung gebilligt.

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