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Bad Eilsen Kleines Malheur
Schaumburg Eilsen Bad Eilsen Kleines Malheur
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08:32 08.02.2018
Auf dem Bürgersteig vor dem Georg-Wilhelm-Haus ist reichlich Salz gestreut. Quelle: wk
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BAD EILSEN

Zumal ein unnötig hoher Streusalzverbrauch auch unnötig Geld kostet.

Vor diesem Hintergrund mag sich dieser Tage manch ein Fußgänger, der auf den beiden Bürgersteigen entlang der Bahnhofstraße in Bad Eilsen unterwegs war, über die großzügig bemessene Menge Streusalz gewundert haben, das dort auf dem Gehwegpflaster ausgebracht war. So erging es jedenfalls einer Leserin dieser Zeitung, die sich daraufhin mit der rhetorischen Frage an uns wandte, ob solch ein Streueinsatz denn „umweltfreundlich“ sei.

Natürlich sei es nicht gut, übermäßig viel Salz zu streuen, bestätigt Bertram Meyer, Leiter des Bauhofes. „Aber das passiert leider schon mal.“ Möglich sei, dass der Streuer versehentlich falsch eingestellt worden war, etwa weil dieser zum Start zunächst vielleicht durch klumpiges Salz verstopft gewesen war.

Frage nach Verantwortlichem

Nicht weiter recherchiert haben wir, wer den monierten Streueinsatz durchgeführt hat: der Bauhof der Gemeinde Bad Eilsen oder die Steuerakademie Niedersachsen?

Letztere ist laut Meyer eigentlich für den Winterdienst auf der nördlichen Seite der Bahnhofstraße – genauer: für den Gehwegabschnitt auf Höhe der Steuerakademie und des Georg-Wilhelm-Hauses – verantwortlich. Der Bauhof dagegen kümmert sich um den Bürgersteig auf der südlichen Seite der Bahnhofstraße. Übermäßig Salz gestreut wurde jedoch auf beiden Gehwegen, was die Frage aufwirft, ob gleich zwei „Winterdiensten“ zur selben Zeit das gleiche Malheur passiert ist oder ob ein „Salzstreuer“ in bester Absicht die Arbeit für zwei gemacht hat.

Egal. Nachdem Meyer von dem Missgeschick erfahren hat, haben mehrere Mitarbeiter des Bauhofes das Salz von Hand zusammengefegt, dies beseitigt – und gut ist’s. wk

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