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Kunsthandwerk hilft Hospizverein

Basar in Bad Eilsen Kunsthandwerk hilft Hospizverein

Nicht nur die Anbieter warten auf den Termin. Auch die Interessenten stehen schon in den Startlöchern, wenn die Deutsche Rentenversicherung in der Wandelhalle des Fürstenhofes den Kunsthandwerksbasar „Von A bis Z“ anbietet.

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Während die Weihnachtsmänner auf ihren Einsatz warten, überreicht Kerstin Henke (rechts) den symbolischen Scheck über von 400 Euro an Ingeborg Schumer vom Rintelner Hospizverein.

Quelle: möh

Bad Eilsen. Kerstin Henke, verantwortlich für dieses Event, erklärt kurz und knapp: „Es ist einfach schön, zweimal im Jahr die gewohnten Aussteller und gleichzeitig das Stammpublikum begrüßen zu dürfen.“

 Diese Basare haben feste Plätze im Terminkalender: Einer findet drei Wochen vor dem ersten Advent, der andere zwei Wochen vor Ostern statt. Und es werden immer jeweils „zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen“. Anbieter und potenzielle Käufer freuen sich über die Veranstaltung, und eine gemeinnützige Organisation wird zugleich mit einer Spende aus dem Standgeld bedacht. So überreichte jetzt Kerstin Henke einen Scheck in Höhe von 400 Euro an Ingeborg Schumer, die erste Vorsitzende des Hospizvereins Rinteln. Dieses Geld ist für die Kinderarbeit des Hospizvereins gedacht.

 Nicht nur neu in der Wandelhalle, sondern überhaupt erstmalig auf einem Verkaufsbasar debütierte Sabine Nowak-Porosalla, unterstützt von ihrer Freundin Babett Kasperski. Die kreative junge Frau – sie arbeitet hauptberuflich in der Bibliothek in Hameln – ist in ihrer Freizeit leidenschaftliche Künstlerin. Sie malt Bilder und stellt Modeschmuck unter dem eigenen Produktnamen „Poro Style“ her. Besonders den Schmuck fertigt sie aus alten Materialien wie Fahrradschläuchen und Ledergürteln. Sie verarbeitet auch Sechskant- und Achtkantmuttern aus Edelstahl, um ihren eigenen Stil zu betonen. Die junge Frau legt hierbei besonderen Wert auf die Tatsache, dass sie nur Kunstwerke im Angebot hat, die sie auch selbst trägt oder als Dekoration in ihrer Wohnung hat. Ihr Motto lautet: „Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum“. Ihre Freundin Babett Kasperski greift der jungen Künstlerin unter die Arme, indem sie zuständig ist für Internet- und Facebookseite, auf denen demnächst die Kunstwerke ebenfalls angeboten werden sollen.

 Das ganze Jahr über viel zu tun haben die beiden Schwestern Roswitha Fischer und Renate Röttger, um all ihre Sachen zu basteln, mit denen sie regelmäßig auf Basaren und Großmärkten unterwegs sind. Denn: Ihre Angebote sind sehr begehrt. Roswitha Fischer: „So sitzen denn meine Schwester und ich im Sommer auf dem Balkon unsere gemeinsamen Wohnung in Gehrden und basteln, was das Zeug hält.“ Auch diese beiden Frauen gaben erstmals auf dem Kunstbasar ihre Visitenkarte ab. Neben diversen Weihnachtsdekorationen wie Fröbelsternen verkauften sie aus Gästehandtüchern gebastelte Bademäntel, Schlafanzüge aus Geschirrtüchern gefaltet, liebevoll bemalte Baumwolleinkaufstaschen in allen Größen und kleine, ebenfalls mit Bildern versehene Kochschürzen für Kinder. Ferner lockten viele selbst gebastelte Weihnachtswichtel in vielen Variationen.

 Schon seit fast zehn Jahren kommt Inge Gräper aus Warmsen mit ihrem Honig und den selbst hergestellten Kerzen aus Bienenwachs in das Rehazentrum. Sie nimmt aber nicht nur zweimal im Jahr am Basar in der Wandelhalle des Fürstenhofes teil, sondern verkauft ihre Produkte auch an jedem ersten Sonnabend im Monat in der Empfangshalle des Julianenhofes. Inge Gräper knüpfte die Kontakte zum Rehazentrum, als sie vor fast zehn Jahren selbst einmal zur Rehabilitation hier weilte. Fast zum „Inventar“ der Wandelhalle gehört auch Gisela Kruppa mit ihren Holzschnitzereien. Sie benötigt in der Regel zwei Autos und einen Anhänger, um alle ihre schwergewichtigen Arbeiten von Sachsenhagen in die Wandelhalle zu schaffen. Im Angebot hat sie „Von A bis Z“ wirklich alles, was aus stabilem Holz hergestellt oder geschnitzt werden kann. Um diese Zeit dominieren allerdings Weihnachtsmänner und Holzmichel sowie geschnitzte Tafeln, auf denen unter anderem zu lesen ist: „Die Natur braucht uns Menschen nicht, aber wir die Natur“.möh

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