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Leoparden, Kinder und die Weihnachtsbäckerei

Domicil-Feier im Gemeindesaal Leoparden, Kinder und die Weihnachtsbäckerei

Bis auf den letzten Platz gefüllt war der Saal der evangelischen Kirchengemeinde bei einer vorweihnachtlichen Feier diverser Pflegeeinrichtungen der Domicil-Gruppe. Dabei sorgte neben Weihnachtsliedern einer Kindergartengruppe auch eine ungewöhnlich vorgetragene Weihnachtsgeschichte für Feststimmung.

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Bei der Weihnachtsfeier der Domicil-Patienten blieb kaum ein Platz im Gemeindesaal frei.

Quelle: sig

Bad Eilsen. Tisch- und Deckenschmuck sowie die Ausgestaltung des Bühnenraums trugen bei der Feier der unterschiedlichen Pflegeeinrichtungen wirkungsvoll zur Einstimmung auf die Adventszeit bei.

Während die Gäste mit den sie begleitenden Familienmitgliedern nach und nach eintrafen, unterhielt Keyboarder Ralf Diehl die Wartenden mit angenehm gedämpfter Weihnachtsmusik. Dass es an diesem Tag nicht schneite und Straßen sowie Gehwege schnee- und eisfrei waren, wurde von allen Besuchern positiv aufgenommen. Der Schneefall könnte bis zu den Festtagen warten, so die vorherrschende Meinung.

Bei Kaffee oder Tee und leckeren Kuchenstücken kamen muntere Gespräche in Gang. Pastor Hendrik Blank erinnerte in einer Lesung an eine Kriegsweihnacht im Ersten Weltkrieg. Damals schwiegen auf einem bestimmten Frontabschnitt an Heiligabend die Waffen. Mit aus dem Schützengraben herausgereckten Tafeln wünschte man sich gegenseitig „Frohe Weihnachten“. Wie irrational, denn am nächsten Tag begann wieder das Sterben auf dem Schlachtfeld.

Geschäftsführer Nils Meyer nahm die Begrüßung vor und hatte dazu eine kleine Weihnachtsgeschichte über einen eher etwas traurig gestimmten Engel mitgebracht. Es ist ja auch bei der großen Himmelsschar nicht immer leicht, es allen recht zu machen.

Weihnachtsmann singt kräftig mit

Davon hätte auch der Weihnachtsmann erzählen können, der weitgehend unbemerkt im dunklen Bühnenraum Platz genommen hatte. Natürlich auf einem für ihn besonders geschmückten Stuhl. Vielleicht konnte man auch schon von einem Sessel sprechen.

Der Himmelsbote blieb nicht lange allein, zu ihm gesellte sich eine fröhlich gestimmte Kinderschar. „Das ist die Leopardengruppe des Kindergartens Sinai“, lautete die Ankündigung. Diese munteren Jungen und Mädchen traten bald danach in Aktion. Sie sangen kindgerechte Weihnachtslieder. Dabei durfte die gesungene Ballade von der Weihnachtsbäckerei nicht fehlen.

Der Weihnachtsmann blieb nicht untätig, sondern sang kraftvoll mit. Und schließlich trug er noch die Weihnachtsgeschichte vor, allerdings auf Berlinerisch. Da hört sich einiges etwas anders an als in der ernsthafteren kirchlichen Fassung. Aber es kam gut rüber.

Die kleinen Gäste und der Mann im roten Mantel wurden begeistert verabschiedet. Ralf Diehl lud alle Teilnehmer mehrfach zum Mitsingen bekannter Weihnachtslieder ein, und zur allgemeinen Erheiterung trug er noch die lustige Geschichte von dem fehlenden Lametta vor, das durch silbern getöntes Sauerkraut aus der Dose ersetzt wurde.

sig

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