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„Macht schon! Macht schon!“

Spielgeräte in Bad Eilsen eingeweiht „Macht schon! Macht schon!“

Ein halbes Jahr lang haben die Vorbereitungen gedauert, gestern Nachmittag haben die Mädchen und Jungen der Kindertagesstätte (Kita) „Emmaus“ in Bad Eilsen ihre neuen Spielgeräte mit Beschlag belegt.

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Pastor Stefan Strottmann und Kita-Leiterin Heike Rehling (großes Bild) schneiden das Band durch und geben damit die neuen Spielgeräte frei, unter anderem auch die „Slackline“, ein etwa einen halben Meter über dem Boden schwebendes Gurtband, auf dem sich prima balancieren lässt.

Quelle: thm

Bad Eilsen. „Macht schon! Macht schon!“, schallt es Pastor Stefan Strottmann und Kita-Leiterin Heike Rehling entgegen, als sich diese daran machen, das lilafarbene Band vor den sechs neuen Spielgeräten zu zerschneiden. Bei diesen handelt es sich um eine Kleinkindschaukel, ein Klettergerüst, zwei Balancierbalken, eine „Slackline-Strecke“ sowie um ein – noch nicht aufgebautes – Matsch-Haus. Dann setzt Strottmann zum alles entscheidenden „Auf die Plätze,...fertig...“ an, wobei sein „Los!“ in lautem Kinderkreischen untergeht.

 Etwa 3500 Euro hat sich die Kirchengemeinde als Träger der Kita die neuen Spielgeräte kosten lassen. Das Geld stammt fast ausschließlich aus Spenden, wobei der Dank des Kindergartens nicht nur die Großspender einschließt, sondern auch die vielen Kleinspender. Aber auch das jüngste „Emmaus“-Sommerfest hat mit seinen Erlösen zur Finanzierung dieses Vorhabens beigetragen.

 Aufgebaut worden sind die Geräte übrigens von Mitarbeitern des Samtgemeinde-Bauhofs. Diese hatten dazu Teile des Kita-Außengeländes neu gepflastert, einige Gruben angelegt, in denen die Geräte jetzt ihren Platz gefunden haben, und diese mit Rindenmulch aufgefüllt.

 Nicht vergessen werden soll an dieser Stelle der Verein „Fach-Werk“ aus Minden, ein eingetragener Verein zur Förderung der allgemeinen und beruflichen Bildung. Das bedeutet in diesem Fall konkret: Der Verein will Perspektiven schaffen für Jugendliche durch (Wieder-)Eingliederung in die Gesellschaft im Rahmen eines umfassenden Ansatzes von Leben und Arbeiten. In der Produktionsschule – sie hat die Spielgeräte gebaut – sollen Jugendliche und Erwachsene bis zum Alter von 30 Jahren den Weg in die Arbeitswelt erlernen oder darauf zurückfinden. thm

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