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Bad Eilsen Mahngottesdienst zum Tschernobyl-Tag
Schaumburg Eilsen Bad Eilsen Mahngottesdienst zum Tschernobyl-Tag
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18:26 17.04.2011
F. Winkelhake
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Bad Eilsen (tw). Umrahmt von Musik der Akkordeon-Solistin Irina Graf wird im Gottesdienst über die Situation im verstrahlten Gebiet nördlich des havarierten Atomkraftwerkes Tschernobyl berichtet. Dazu gehören Informationen über die fünf Hilfsprojekte der Bad Eilser in Weißrussland.

Anlässlich der zur Zeit zu beobachteten Hilflosigkeit der im fernen Japan um Schadensbegrenzung rund um die Uhr bemühten Ingenieure halten die Mitarbeiter der Bad Eisler Tschernonbylhilfe es am 25. Jahrestag des Unglücks in der Ukraine für besonders notwendig, auf Folgendes hinzuweisen: „Wir dürfen die Betroffenen in der Ukraine, in Russland, im besonders verstrahlten Weißrussland und auch in Japan in ihrer Not nicht allein lassen“, sagt Sprecher Friedrich Winkelhake.

Der Hilfseinsatz mit Begegnungen, Spenden, Patenschaften für Familien mit krebskranken Kindern und Erholungsmaßnahmen für die durch die Strahlung in ihrer Immunität Geschwächten tue den Betroffenen gut. In Belarus zeigten sich die verheerenden Folgen von Atomunfällen. Winkelhake: „Auch 25 Jahre nach der Explosion steigt die Krebsrate bei Babys, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Eine Besserung der Lebensbedingungen ist nicht in Sicht.“ Die Tschernobylhilfe möchte den Gottesdienst daher zu einer Demonstration gegen Atomkraft und -waffen werden lassen.

Wer Ostermontag verhindert ist, kann sich bei Winkelhake, Telefon (05722) 4513, informieren. Die Eilser Tschernobylhilfe sucht immer nach Gastfamilien für die Kindererholung, nach Mitarbeitern für die Betreuung der Kinder, und nicht zuletzt nach Förderern, die die jährlich etwa 10.000 Euro aufzubringen helfen, damit die Eilser Hilfsprojekte in Weißrussland weitergehen können.

„Werden Sie Pate für ein an Krebs erkranktes Kind. Übernehmen Sie die Patenschaft für die Berufsausbildung eines Kindes aus sozial schwacher Familie. Helfen Sie mit, dass Kindergarten, Schule und Dorfkrankenhaus in besonderen Fällen mit einer Spende geholfen werden kann. Schenken Sie Trost durch Briefe, Grüße und persönliche Begegnung“, schließt Winkelhake seinen Appell.

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