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Minigolf-Anlage soll wieder glänzen

Attraktivität steigern Minigolf-Anlage soll wieder glänzen

Ein Aushängeschild, mit dem die Gemeinde Bad Eilsen für sich werben kann, ist die im hinteren Bereich des Kurparks, nahe den Tennisplätzen gelegene Minigolf-Anlage nicht: Die Bahnen sind verdreckt und teilweise bemoost, die Lackierung der metallenen Einfassungen ist an vielen Stellen abgeplatzt.

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In dem schlechten Zustand, wie sich die Minigolf-Anlage derzeit präsentiert, ist diese kein Besuchermagnet.

Quelle: wk

BAD EILSEN. Die auf den Bahnen vorhandenen Hindernisse sind – je nach Material – stark verrostet oder arg verwittert. In diesem Zustand ist die Minigolf-Anlage nur noch ein Schandfleck in dem an sich schönen Park. Doch das muss nicht so bleiben: Ohne großes „Hexenwerk“ könnte man die Minigolfanlage wieder aktivieren, sagt Rolf Prasuhn, der 1. Stellvertretende Bürgermeister (CDU) der Gemeinde Bad Eilsen. Zwar müsse man dazu Geld in die Hand nehmen, um die einzelnen Minigolf-Bahnen wieder auf Vordermann zu bringen, aber für den Kurort würde sich das lohnen.

Mehr und mehr verwaist

Bis vor ungefähr zehn Jahren war die Minigolf-Anlage noch regulär in Betrieb und deshalb gut in Schuss, erzählt Prasuhn. Damals stand da eine kleine Hütte, die als Kassenhäuschen fungierte. Zudem konnten die Besucher dort Golfschläger und -bälle leihen sowie Eis und Getränke kaufen. Doch seitdem ist die der Gemeinde gehörende Anlage „zunehmend schlechter geworden“ respektive mehr und mehr verwaist.

Die wenigen Besucher, die dort in den vergangenen Jahren dennoch Minigolf spielen wollten, konnten sich die dafür benötigten Golfschläger und -bälle zwischenzeitlich zwar beim benachbarten „Bistro am Tennisplatz“ ausleihen. Aber damit ist mangels ausreichender Nachfrage mittlerweile ebenfalls Schluss.

„Wir fassen Beschlüsse,

und es wird nichts gemacht“

Wofür Prasuhn in diesem Kontext kein Verständnis hat, ist, dass die Gemeinde Bad Eilsen bis heute kein Angebot für eine Sanierung der Minigolf-Anlage eingeholt hat, obwohl dies bereits im April 2016 bei einer Sitzung des Bauausschusses beschlossen worden sei. „Wir fassen Beschlüsse, und es wird nichts gemacht“, schimpft der CDU-Mann. Dies sei auch vor dem Hintergrund unverständlich, dass ihm der Kur- und Verkehrsverein das „deutliche Signal“ gegeben habe, die Sanierung zu bezuschussen. Zudem habe ihm die Interessengemeinschaft zur Förderung und Erhaltung der Lebensqualität in der Samtgemeinde Eilsen dafür finanzielle Unterstützung zugesagt. Darüber hinaus könnte man womöglich auch noch weitere Institutionen oder Unternehmen als Sponsoren für die Minigolfanlage gewinnen.

„Wir wollen den Ort nach vorne bringen“, betont Prasuhn, wobei sich das „wir“ in diesem Fall auf die CDU-Ratsfraktion bezieht. Dabei sei der Kurpark das Kapital, dass man nutzen müsse. Denn je attraktiver der Kurpark und der Kurort, desto mehr Besucher kommen nach Bad Eilsen, die dort Geld ausgeben, wovon wiederum die hiesigen Gastronomiebetriebe und Geschäfte profitieren.

Bahnen mit Kunstrasen auslegen

„Man muss ja auch Visionen haben“, pflichtet Dagmar Söhlke, Sprecherin der CDU-Ratsfraktion, ihrem Parteikollegen bei. So sei denkbar, die Minigolf-Bahnen mit Kunstrasen auszulegen und darauf die Hindernisse zu platzieren. Letztere müssten freilich gesäubert und mit Farbe hergerichtet werden, sofern nicht neue Schikanen eingebaut werden. Alternativ zu solch einer Kunstrasen-Variante könne man die Bahnen aber auch einfach nur neu beschichten, damit diese wieder vernünftig zu bespielen sind. wk

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