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Mit Folie gegen Blasen und Risse

Boden verklebt Mit Folie gegen Blasen und Risse

Aufmerksamen Spaziergängern wird es vielleicht schon aufgefallen sein, dass sich eines der großen Becken der im Kurpark gelegenen Springbrunnenanlage in neuem Glanz präsentiert. Mitarbeiter einer in Rinteln ansässigen Baufirma haben in dem – derzeit indes noch nicht mit Wasser gefülltem Bassin – eine weiße Folie verlegt.

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Die Beschichtung der Wasserbecken macht keinen schönen Eindruck.

Quelle: wk

BAD EILSEN. Diese ist mit dem Untergrund verklebt, an den überlappenden Stößen verschweißt und am Beckenrand mit Metallprofilen befestigt. Nach Auskunft von Svenja Edler, der Gemeindedirektorin Bad Eilsens, handelt es sich hierbei um eine Maßnahme, mit der die bereits mehrfach fehlgeschlagene Sanierung der historischen Springbrunnenanlage nun einem guten Ende zugeführt werden soll.

Jüngste Maßnahme 2012

Zur Erinnerung: Im Jahr 2012 hatte die Gemeinde das Rintelner Unternehmen damit beauftragt, die Betonbecken auf Vordermann zu bringen. Zur Wahl hatte damals das Auskleiden der Bassins mit einer sehr haltbaren, aber auch sehr teuren Spezialfolie gestanden, und – alternativ – das kostengünstigere Beschichten der Bassins mit einer speziellen Dichtschlämme, berichtet Edler. Seitens des Herstellers der Schlämme sei dem Bauunternehmen seinerzeit versichert worden, dass dieses Material für den ins Auge gefassten Zweck geeignet sei, weshalb diese dann auch verwendet worden sei.

Doch nachdem die insgesamt acht Wasserbecken (eines gehört der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover) 2012 mit eben dieser Dichtschlämme beschichtet worden waren (Kosten: rund 23000 Euro), seien bereits im Folgejahr Mängel in Form von Blasenbildungen und Rissen entdeckt worden.

„Seitdem ist die Rintelner Firma bemüht, die Sache zum Abschluss zu bringen“, betont die Gemeindedirektorin. Alljährlich sei die Beschichtung ausgebessert worden, aber der Erfolg sei nie von langer Dauer gewesen (wobei die Springbrunnen selbst allerdings jedes Jahr in Betrieb waren).

Unternehmen setzt auf Spezialfolie

Daher hat das Bauunternehmen jetzt auf Drängen der Gemeinde eine andere Lösung gewählt, und zwar das Auskleiden des Bassins mit weißer Folie. Zunächst wurde nur eines der acht Wasserbecken im Rahmen der Gewährleistung auf diese Weise abgedichtet. Laut Edler fordert die Verwaltung jedoch, dass auch die restlichen sieben Betonbecken mit dieser Folie ausgerüstet werden. Zum einen, um endlich einen Haken an dieses Problem machen zu können, zum anderen, damit die Becken der Springbrunnenanlage einheitlich aussehen.

„Das mit der Folie ist eine saubere Lösung“, sagt die Gemeindedirektorin. Dass es indes gelingt, bis Ostern alle acht Springbrunnen zu sanieren und das Wasser wieder plätschern zu lassen, daran hat sie in Anbetracht der Kürze der Zeit gewisse Zweifel. Sollte es bis zu den Festtagen nicht klappen, wolle man die Anlage jedoch „so schnell wie es geht“ wieder in Betrieb. wk

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