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Modell für die Zukunft?

Jugendarbeit in Eilsen Modell für die Zukunft?

Zwar läuft die Maschinerie noch nicht auf Hochtouren, da zwei Jobs vereint werden müssen. Es geht um die Kinder- und Jugendarbeit in den Kirchengemeinden Bad Eilsen und Steinbergen sowie in der Samtgemeinde Eilsen. Aber alle sind der Ansicht: „Das Modell setzt sich durch.“

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Quelle: pr.

BAD EILSEN/STEINBERGEN. Von Cord-Heinrich Möhle

Sie verweisen auf den Süden der Republik, wo derartige Projekte bereits seit vielen Jahren erfolgreich laufen. Die Rede ist von der gemeinsamen Kinder- und Jugendarbeit in den Kirchengemeinden Bad Eilsen und Steinbergen sowie in der Samtgemeinde Eilsen, für die Diakon Ingmar Everding verpflichtet und aus organisatorischen Gründen bei der Edeltraut-Radczewski-Stiftung angestellt ist.

Allerdings zeichnet Everding zudem halbtags für Qualitätssicherung in den Kindertagesstätten in den Kommunen Auetal, Rinteln und Hessisch Oldendorf verantwortlich. Um die Kinder- und Jugendarbeit langfristig finanzieren und somit garantieren zu können, haben die beiden Kirchengemeinden gemeinsam den Förderkreis „Kinder und Jugend“ gegründet, der sich intensiv um Unterstützer und Spenden kümmern soll.

Finanzen als springender Punkt

Gerade die Finanzen sind bei diesem Modell der springende Punkt, denn auch hier gilt: „Ohne Moos nichts los.“ Die Kirchengemeinden müssen schließlich pro Jahr 15000 Euro an Spenden hereinholen, um das Gehalt Everdings finanzieren zu können. Die Samtgemeinde steht ebenfalls mit 15000 Euro im Wort. Dabei haben die im Samtgemeinderat vertretenen Parteien allerdings das letzte Wort. Sie haben jedoch bereits auf breiter Ebene signalisiert, bei den Etatberatungen diese Summe in den Haushalt einzustellen, um das Projekt nicht zu gefährden.

Diese „sehr gute Zusammenarbeit zwischen Kommune und Kirche“ sieht auch Christian Frehrking, Präsident des Landeskirchenamtes mit Sitz in Bückeburg, als ein „gelungenes Modell für die Zukunft“ an. Der Förderkreis, der jetzt übrigens erstmals im Gemeindehaus an der Christuskirche tagte, präsentierte den neuen Flyer, mit dem um die weitere Unterstützung des Projekts geworben werden soll. Der Prospekt, zunächst in einer Auflage von 5000 Stück gedruckt, liegt an vielen öffentlichen Stellen aus, um auf die Kinder- und Jugendarbeit aufmerksam zu machen.

Auf dem Weihnachtsmarkt der Kirchengemeinde Bad Eilsen, der wieder am 2. Dezember rund um die Christuskirche stattfindet, wird der Förderkreis mit einem eigenen Stand vertreten sein, um auf sein Anliegen aufmerksam zu machen und den Flyer „unter die Leute zu bringen“, zumal in ihm das Spendenkonto verzeichnet ist. Wer die Arbeit finanziell unterstützen möchte, kann einmalig Geld überweisen oder aber den Förderkreis regelmäßig per Dauerauftrag unter die Arme greifen.

Unbedingt zu erhalten

Von den vielen Kinder- und Jugendinitiativen sind im Flyer, der übrigens von Anja Hain (Grafik und Design) gestaltet wurde, besonders die Gruppen Teamer-Turm-Treff und Check-in, das Konfikurs-Modell und die diversen Theater- und Musicalprojekte in den beiden Kirchengemeinden aufgeführt. Und diese hervorragenden Projekte und Gruppen gelte es, unbedingt zu erhalten, wünscht sich der Förderkreis. Spender würden erheblich dazu beitragen, „dass Kinder und Jugendliche ein Fundament fürs Leben finden und den christlichen Glauben für sich entdecken können“. Das Besondere sei schließlich, dass alle Angebote bisher schon immer sehr gut angenommen würden, vor allem dank der Arbeit von Everding, der einen besonderen Draht zu den Kindern und Jugendlichen habe, beziehungsweise sie immer für neue Aufgaben motivieren könne. Zwischen 2013 und 2017 arbeitete Everding hauptberuflich als Diakon auf der Pfarrstelle in Luhden und kümmerte sich in dieser Zeit intensiv um die Weiterentwicklung der Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen.

Den Förderkreis „Kinder und Jugend“ wird nach außen von Monika Berlitz-Nähring, Telefon (0151) 21138927 und E-Mail mo.berlitz@freenet.de (für die Kirchengemeinde Steinbergen), sowie Marc Hain, Telefon (0157) 6036326 und E-Mail marchain77@gmail.com (für die Kirchengemeinde Bad Eilsen), vertreten. Die beiden, die von den Kirchenvorständen für diese Aufgabe nominiert wurden, stehen auch für Fragen zum Förderkreis und dessen Ziel zur Verfügung.

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