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Müllsünder werden immer dreister

Heeßen Müllsünder werden immer dreister

Sie hoffen in jedem Jahr, dass sie mit nur wenigen Mülltüten auskommen, wenn sie den Uferbereich der Aue von Unrat befreien. Aber immer wieder werden die Mitglieder der Interessengemeinschaft zur Förderung und Erhaltung der Lebensqualität in der Samtgemeinde Eilsen (Igel) und die Politiker des Gemeinderates Heeßen enttäuscht, die sich um die Aktion „Saubere Landschaft“ kümmern.

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Noch einmal eine kurze Besprechung – und die „Igel“-Vertreter sowie Mitglieder des Rates Heeßen machen sich auf den Weg, vom Remisengelände aus die Aue von Unrat und Müll zu befreien.

Quelle: möh

Bad Eilsen/Heeßen. Nach drei Stunden intensiver Arbeit hatte „Igel“-Vorsitzender Herbert Hagen mit Auto und Anhänger viele volle Säcke mit Müll einzusammeln. Sogar eine sogenannte Schwengelpumpe und einige Teppiche, natürlich vollgesogen mit Wasser und dementsprechend schwer, mussten die Helferinnen und Helfer aus dem Bach bergen.

Aufgeteilt in zwei Gruppen machten sich die Helfer vom Remisengelände in Bad Eilsen aus auf den Weg an der Aue entlang bis hin zur Obernkirchener Straße. Das zweite Team sammelte den Müll bis zur Kastanienallee/Auestraße in Heeßen ein. Dabei stellten die Männer und Frauen fest, dass im Bereich des Kurparkes nur recht wenig Unrat vorhanden war. Dort, so vermutet Hagen, haben die Verursacher wahrscheinlich Befürchtungen, dass sie von Spaziergängern beobachtet werden. Die „Igel“-Mitglieder freuten sich besonders, dass ihnen im Park ein Passant sogar für die freiwillige Arbeit in und an der Aue dankte.

Ein größeres Problem ist in jedem Jahr der Bach von der Remise bis zur Auestraße/Kastanienallee. Dort waren jede Menge Flaschen, zerbrochenes Glas, Papier, Pappe und Plastikreste einzusammeln. Die Müllsammler wunderten sich denn auch, wie viel Mühe sich doch einige Zeitgenossen machen, um eine fast komplette Wasserpumpe oder alte und vergammelte Teppiche in der Aue zu entsorgen. Für diese Arbeit hätten sie den Müll auch offiziell zu einer Sammelstelle bringen können.

Die nächste Aktion der Interessengemeinschaft findet nach den Sommerferien statt. Am 12. September, so Vorsitzender Hagen, soll in der Gemeinde Luhden Müll eingesammelt werden. Gedacht ist an den Bereich vom Golfplatz bis hin zur Grenze der Gemeinde Bad Eilsen. Da die Gemeinde flächenmäßig sehr groß ist, sucht sich der „Igel“ in jedem Jahr ein bestimmtes Areal aus, das dann aber auch akribisch abgesucht und gesäubert wird.

Intern ist die Gemeinschaft damit beschäftigt, Informationen über den geplanten Radweg von Bückeburg nach Luhden entlang der Bundesstraße 83 zu besorgen. Der Leiter der zuständigen Straßenbaubehörde in Hameln hatte den „Igel“-Mitgliedern, denen der Bau des Radweges sehr am Herzen liegt, versprochen, auf jeden Fall in diesem Jahr mit den Arbeiten beginnen zu wollen. Hagen hofft, dass spätestens im September der Startschuss fällt, damit im nächsten Frühjahr, wenn die Fahrradsaison beginnt, die ersehnte sichere Verbindung zwischen der ehemaligen Residenzstadt und der Samtgemeinde genutzt werden kann. möh

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