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Näher am Kunden im neuen Ortsmittelpunkt

Bad Eilsen / Schließung Näher am Kunden im neuen Ortsmittelpunkt

Die Alte Julianen-Apotheke an der Bückeburger Straße hat ab sofort ihre Pforten geschlossen. André Thom-Nienstedt, der zu Jahresbeginn die „neue“ Julianen-Apotheke Eilsen im Gesundheitszentrum an der Bahnhofstraße eröffnete, hat lange überlegt und sich dann entschlossen, den alten Standort „stillzulegen“.

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Apotheker Dr. André Thom-Nienstedt und seine Frau Sabine Nienstedt in der neuen Julianen-Apotheke.

Quelle: möh

Bad Eilsen (möh). Die Gründe für diesen Schritt: Einmal lasse sich der Standort aus betriebswirtschaftlichen Gründen derzeit nicht mehr halten, und zum anderen bedauert es Thom-Nienstedt, dass die Bückeburger Straße sich immer mehr zu einer reinen Durchgangsstraße entwickele. Daher würden seine Kunden den Standort dort immer weniger annehmen und lieber in den neuen Betrieb an der Bahnhofstraße kommen.

 Den Notdienst, der auf dem entsprechenden Kalender für die Alte Julianen-Apotheke eingetragen ist, übernimmt natürlich die neue Julianen-Apotheke. Auch die Apothekerin Martina Ottmar-Scholz, die an der alten Betriebsstätte für naturheilkundliche und homöopathische Heilmittel und Medikamente zuständig war und sich auf dem Gebiet der Homöopathie bereits im Raum Stadthagen einen Namen gemacht hatte, ist mit ihrem kompletten Sortiment an die Bahnhofstraße umgezogen. Sie ist dort bereits bestens integriert und hat ihren eigenen Beratungsbereich.

 Bereits seit den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts ist an der Ecke Bückeburger Straße/Harrlallee eine Apotheke vorhanden gewesen. Schließlich entschied sich André Thom-Nienstedt, seinen Standort zu wechseln und an die Bahnhofstraße in das dortige neu gebaute Gesundheitszentrum zu wechseln. Dort investierte er in einen Betrieb, der seinen Vorstellungen entspricht, wie eine moderne und auch zukunftsorientierte Apotheke aussehen müsse. Mittlerweile gilt diese Apotheke als eine der modernsten im gesamten Landkreis. Thom-Nienstedt: „Hier können wir optimal beraten und unseren Kunden einen bestmöglichen Service bieten.“

 Thom-Nienstedt ging zunächst davon aus, dass ein Großteil seiner Kunden in die neue Apotheke kommen würde, jedoch auch etliche den alten, aber gewohnten Standort an der Bückeburger Straße aufsuchen würden. Diese Einschätzung erwies sich aber als falsch. Im Nachhinein kann der Apotheker seine Patienten verstehen, denn der Bereich Bahnhofstraße/Wiesenstraße erweise sich immer mehr als Ortsmittelpunkt. Irgendwann, so Thom-Nienstedt, müsse jeder einmal zur Sparkasse, zum Edeka-Markt, zum Lotto-Toto-Laden, zur Post, zum Zahnarzt oder auch zum Internisten. Und dieser Weg werde oft schlicht und einfach kombiniert mit dem Gang zur Apotheke. Außerdem würden zahlreiche der älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger auch einfach zum Telefon greifen und die Medikamente bestellen, zumal die Julianen-Apotheke ihren Botendienst beträchtlich verbessert und ausgeweitet habe.

 Der Apotheker hatte sich für eine Entscheidung, den alten Standort zu halten oder zu schließen beziehungsweise stillzulegen, Zeit gelassen. Dann verzeichnete das alte Haus an der Bückeburger Straße aber einen beträchtlichen Wasserschaden – und Thom-Nienstedt beschloss: „Jetzt ist Schluss“, zumal auch die derzeitigen örtlichen Gegebenheiten seiner Meinung nach keine zwei Apotheken in der Gemeinde zulassen. Aber er hält sich die Option offen, bei verbesserten Rahmenbedingungen an der Bückeburger Straße wieder eine Apotheke zu aktivieren.

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