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Neue Ausstellung von Larissa Mattheis erlöffnet

Im „Fürstenhof“ Neue Ausstellung von Larissa Mattheis erlöffnet

Es spricht für die Produktivität einer Malerin, wenn sie mit ihren Bildern zwei Ausstellungen gleichzeitig abhalten kann und dennoch eigentlich mehr Platz für ihre Werke benötigte. Aber bei Larissa Mattheis verbindet sich die Fülle ihres Schaffens auch mit sehenswerter Qualität.

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Venedig hat es der Künstlerin Larissa Mattheis besonders angetan.

Quelle: sig

Bad Eilsen (sig). Das Erstaunliche ist, dass sich die deutschstämmige Frau aus Kirgisien nur durch Zufall ihres Talentes bewusst wurde. Der jetzt in Hannover lebenden Erzieherin habe einmal ein Mann beim Zeichnen über die Schulter geschaut und gesagt: „Sie sollten malen.“ Das war der entscheidende Anstoß, den sie in Deutschland erhielt. Und deshalb ist sie überzeugt: „Wäre ich weiter in Kirgisien geblieben, wäre ich keine Malerin geworden.“

 Wer sich ihre Werke in der neu eröffneten Ausstellung in der Wandelhalle des „Fürstenhofes“ in Bad Eilsen anschaut, der muss feststellen, dass Mattheis erstaunlich breit gefächerte Fähigkeiten als Malerin besitzt.

 Diese enden keineswegs bei der Gestaltung von ungewöhnlich beeindruckenden Landschaftsmotiven. Auch Frauenfiguren verleiht sie Eleganz, Rasse und Ausstrahlung. Eine besondere Vorliebe entwickelte die Künstlerin für die Lagunenstadt Venedig. Die Verbindung zwischen reizvollen Wasserarmen, Gondeln und historischen Bauten hat es ihr angetan. Die von dort mitgebrachten eigenen Fotografien setzt sie auf der Malpalette mit Acrylfarben um. Bei Bedarf fügt sie am Bildrand noch ein paar schmückende Blütenbüsche bei. Mattheis liebt die Farbigkeit. Ein leuchtend roter Herbstwald sprüht förmlich feurige Farbtöne aus. Aber die Ausstellungsbesucher finden auch Stille atmende Bilder – meistens in Verbindung mit Wasserflächen. Gern malt sie auch bunte Blumenarrangements.

 Natürlich hat die Neu-Hannoveranerin ihre Begabung durch Kurse und Seminare fachlich geschult und es dabei zu beachtlicher Perfektion gebracht.

 Bei der Vernissage im „Fürstenhof“ sorgte Katharina Henke, Tochter der Laudatorin Kerstin Henke, am Flügel für eine anspruchsvolle musikalische Umrahmung mit klassischen Kompositionen und Filmmusik. Sie bekam viel verdienten Beifall.

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