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Neues Rufsystem: Mehr Sicherheit für Bewohner

Bad Eilsen / Haus Désirée investiert 25 000 Euro Neues Rufsystem: Mehr Sicherheit für Bewohner

Wo hält sich der Bewohner gerade auf, der Hilfe braucht und deswegen Alarm ausgelöst hat? Die Mitarbeiter im Senioren- und Pflegeheim Haus Désirée können es künftig sofort sehen.

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Geschäftsführerin Gönül Kurc (kleines Bild, l.) und Pflegedienstleiterin Tamara Gertchen weisen auf die Vorteile hin, die das neue, wie eine Armbanduhr getragene Rufsystem (großes Bild) für die Bewohner des Hauses Désirée bietet.Fotos: thm

Bad Eilsen (thm). Möglich macht das ein neues Schwesternrufsystem, das Geschäftsführerin Gönül Kurc hat installieren lassen.

 „Egal, wo die Bewohner sich befinden, wir sehen sofort ihren Standort innerhalb des Hauses“, erklärt Kurc den Vorteil der neuen Anlage. Wenn Bewohner das Haus verlassen haben, zum Beispiel, um in den Garten zu gehen, lassen sie sich ebenfalls orten – jedenfalls dann, wenn sie sich noch in unmittelbarer Nähe des Heimes aufhalten.

 Jeder der 50 Bewohner trägt ein solches Gerät wie eine Armbanduhr am Handgelenk. Damit können sie im gesamten Gebäude – selbst dann, wenn sie nach einem Sturz am Boden liegen – mit einem Druck auf die große Ruftaste Hilfe anfordern. Das Pflegepersonal der jeweiligen Station erhält augenblicklich und automatisch den Notruf. Das Armband setzt dabei den Hilferuf als Funksignal ab und versieht dieses automatisch mit einer Information über den exakten Standort des Betreffenden. Die Mitarbeiter tragen Funkmeldeempfänger („Piepser“ oder „Pager) bei sich, auf denen sie den Hilferuf und die Standortangabe ablesen können. „So kann schnellstmöglich Hilfe gewährleistet werden“, freut sich Kurc über die Verbesserung.

 In einem Zeitraum von nur zwei Wochen ist das Schwesternrufsystem aus dem Hause HealthCarion GmbH installiert und in die bereits bestehenden Informationssysteme des Hauses integriert worden. Das Berliner Technologieunternehmen entwickelt Softwarelösungen für das Gesundheitswesen. Die neue Technik ersetzt im Haus Désirée die bisherige kabelgebundene Schwesternrufanlage.

 Pflegedienstleiterin Tamara Gertchen betont den Gesichtspunkt der schnellen Hilfe, sieht aber auch einen Vorteil für die Mitarbeiter: „Durch die Positionsinformation vermeiden wir unnötig lange Wege.“ Kurc hat sich die Verbesserung einiges kosten lassen, Abschaffung und Installation haben mit mehr als 25000 Euro zu Buche geschlagen. Kurc weist auf die Ausbaufähigkeit des Systems hin: „Die Möglichkeit, künftig auch einen Weglaufschutz und einen Mitarbeiter-Assistenzruf in das System nachzurüsten, war einer der entscheidenden Gründe für unseren Zuschlag.“

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