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Bad Eilsen Noch ein Lastwagen in Flammen
Schaumburg Eilsen Bad Eilsen Noch ein Lastwagen in Flammen
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00:27 28.08.2014
Feuerwehrleute bekämpften den Lastwagen-Brand mit zwei Schaumrohren.  Ffw
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Von Thomas Meinecke

Das Führerhaus des mit wasserlöslichen Farben beladenen Lasters war in seinem vorderen Bereich aus bislang noch ungeklärter Ursache in Brand geraten. Verletzt worden ist niemand. Hinter der Unglücksstelle hat sich ein Stau von einigen Kilometern Länge gebildet.

 Die Flammen hatten sich schnell über das gesamte Führerhaus ausgebreitet. Immerhin war es dem Fahrer zuvor noch gelungen, sein Fahrzeuggespann (mit Coesfelder Kennzeichen) zu stoppen, sich selbst in Sicherheit zu bringen und Alarm auszulösen. Die Feuerwehren der Samtgemeinde Eilsen und der Stadt Rinteln waren mit zehn Fahrzeugen und 40 Mann schnell am Ort des Geschehens, welcher sich kurz vor der Notabfahrt „Bernser Kirche“ befand. Auch der Gefahrgutzug der Landkreis-Feuerwehr mit etwa vier Fahrzeugen und weiteren 15 Mann rückte aus.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte das Führerhaus in voller Ausdehnung, wie Einsatzleiter Thomas Hahne von der Ortsfeuerwehr Luhden schildert. Auch aus dem vorderen Bereich der Ladefläche der Zugmaschinen züngelten bereits erste Flammen. Gleichwohl konnte die Feuerwehr Schlimmeres verhindern. „Wir haben den Brand mit zwei Schaumrohren bekämpft“, berichtet Andreas Mohr von der Ortsfeuerwehr Bad Eilsen. So hätten die Löschtrupps ein Übergreifen der Flammen auf die hinten lagernden Farben und Lacke verhindern können. Schließlich konnte auch das brennende Führerhaus gelöscht werden. Der Gefahrgutzug habe eine leicht erhöhte Schadstoffkonzentration in der Luft messen können. Aus Sicht von Thomas Hahne ist das jedoch „völlig normal, wenn Fahrzeugteile aus Metall und Kunststoff verbrennen“. Eine Gefährdung der Menschen in der Umgebung habe nicht bestanden.

 Zu Beginn des Einsatzes waren die drei Fahrbahnen in Fahrtrichtung Richtung Hannover noch komplett gesperrt. „Wir haben dann recht schnell eine Fahrspur wieder öffnen können“, berichtet Mohr, womit vor allem das Entstehen eines langen Rückstaus vermieden werden sollte. Als die Feuerwehren gegen 4 Uhr vom Einsatzort abrückten, sei bereits eine zweite Fahrspur wieder für den Verkehr freigegeben gewesen, ergänzt Hahne. Auch in Fahrtrichtung Dortmund hatte sich ein Stau gebildet. „Das hatte aber mit dem Lkw-Brand nichts zu tun. Da ist wohl ein Laster liegen geblieben“, sagt Hahne.

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