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Nun gilt’s: Grünes Licht für Internethandel und Carports

Bad Eilsen / Gemeinderat Nun gilt’s: Grünes Licht für Internethandel und Carports

Das Verfahren, um die planungsrechtliche Voraussetzung für die neue Nutzung der einstigen katholischen Kirche in Bad Eilsen zu schaffen, hatte der Gemeinderat im August auf den Weg gebracht.

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Stadtplaner Matthias Reinold erläutert die Änderung am B-Plan Nr.24.

Quelle: thm

Bad Eilsen (thm). Bei seiner Sitzung am Dienstagabend hat das Gremium den im vereinfachten Verfahren geänderten Bebauungsplan Nr. 24 „Nördliche Friedrichstraße/Parkstraße“ als Satzung beschlossen. Die Änderungen beziehen sich auf drei Punkte.

 Anlass für das Änderungsverfahren hat die Nachnutzung des Gebäudes der ehemaligen katholischen St.-Johannes-Kirche gegeben. Rosemarie Günther und ihr Sohn Olaf möchten dort den Internethandel mit Fahrzeugteilen ansiedeln, den sie in Obernkirchen betreiben. Das jedoch, so fasste es Stadtplaner Matthias Reinold zusammen, hätte der bestehende Bebauungsplan nicht zugelassen. In dem Allgemeinen Wohngebiet hätten sich „sonstige nicht störende Gewerbebetriebe“ nicht ansiedeln dürfen. Die jetzige Änderung mache es möglich, dass solche Betriebe künftig „ausnahmsweise zugelassen werden können“.

 Zwei weitere Änderungen sind gleich mit erledigt worden. Im Geltungsbereich des B-Planes wird man künftig auch Carport-Anlagen aufstellen dürfen, und zwar ausschließlich „in der Vorgartenzone“, so Reinhold. Wobei es ausdrücklich nicht um massiv gebaute Garagen geht, sondern allein um die in luftiger Bauweise erstellten „offenen Kleingaragen“, besser bekannt als Carports – die erlauben noch den Durchblick in die hinter ihnen liegenden Grundstücksflächen.

 Mit Blick auf solche Carports ist eine dritte Festsetzung in den B-Plan eingefügt worden. Bislang galten für sämtliche Gebäude konkrete Vorgaben zur Dachneigung: Bauten mit Flachdächern waren verboten. Diese Vorschrift wird Reinhold zufolge auch künftig bestehen, wird sich allerdings nicht auf die nun erlaubten Carport-Anlagen erstrecken, die also auch ein Flachdach haben dürfen.

 Seit der Sitzung im August ist der geänderte Bebauungsplan öffentlich ausgelegt worden. Hinweise oder Anregungen von privaten Personen hat es Reinold zufolge nicht gegeben. Behörden und sonstige Träger öffentlicher Belange sind ebenfalls in die Planung eingebunden worden. Hinweise haben der Landkreis Schaumburg, der Abwasserverband Auetal, die Deutsche Telekom Technik GmbH und die PLEdoc GmbH gegeben. Ein Ändern des Entwurfes machen diese Stellungnahmen jedoch nicht erforderlich.

 Der Gemeinderat hat den Bebauungsplan-Entwurf einstimmig als Satzung verabschiedet.

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