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Pakete zum Überleben

Hilfe für bedürftige Europäer Pakete zum Überleben

Ungewöhnlicher Anblick: Mitten im Edeka-Markt von Jürgen Bolinger stehen Tische, an denen Kartons voll Lebensmittel gepackt werden. Ihr Inhalt ist für Hilfsbedürftige im Südosten Europas gedacht.

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Hier werden Lebensmittelpakete für hilfsbedürftige Menschen auf dem Balkan gepackt.

Quelle: sig

Eilsen . Denn auch in Europa ist die Not noch nicht ausgestorben, selbst wenn es derzeit viele Menschen hierher zieht.

Für diese Aktion setzen sich Ehrenamtliche der Freien evangelischen Gemeinde Bad Eilsen (FeG) ein, die auch aus Rinteln, Bückeburg und anderen Orten stammen. Mit bestem Beispiel voran geht der Bad Eilser Marktleiter Bolinger. Er hat den kompletten Inhalt für 50 Pakete kostenlos zur Verfügung gestellt. Dank der Geldspenden von Mitgliedern der Freien evangelischen Gemeinde konnten bis Donnerstagmittag bereits weitere 170 Kartons gefüllt werden.

Und das wird nicht das Ende dieser Maßnahme sein, denn auch noch am heutigen Freitag haben hilfsbereite Menschen die Chance, mit einer Geldspende in Höhe von zehn Euro weitere gute Taten folgen zu lassen. Dieser Betrag reicht nämlich für das Zusammenstellen eines Paketes. Und gepackt wird im Markt ebenfalls noch an diesem zweiten Tag. Für den Inhalt gibt es eine fest vereinbarte Auswahl von wichtigen Nahrungsmitteln. Dazu gehören Speiseöl, Mehl, Nudeln, Zucker, Reis und zusätzlich zwei Röhrchen Multivitamintabletten.

Die Schere zwischen Arm und Reich geht in vielen Ländern immer weiter auseinander, besonders dort, wo auch noch die Korruption blüht. Dazu gehören in Europa vor allem die Länder Rumänien, Bulgarien, Mazedonien und das Kosovo, wie eine Studie nachweist.

Nicht ohne Grund nennt sich dieses Projekt „Pakete zum Leben“. Manche meinen, es sei zutreffender, sie „Pakete zum Überleben“ zu nennen. Weitergereicht werden die Hilfsgüter vor Ort gezielt an Menschen, die es wirklich nötig haben. Die Verteilung übernehmen ausschließlich christliche Organisationen und Gemeinden.

Ehrenamtlich organisiert ist bei dieser Aktion alles. Das gilt selbst für die Lastwagenfahrer, die 2014 mehr als 14000 Pakete transportiert haben. Auch die Fahrzeuge sind kostenlos zur Verfügung gestellt worden.

Der Bund der Freien evangelischen Gemeinden will diese Auslandshilfe fortsetzen. Er stellt auch die Leerpakete zur Verfügung und hat dazu genaue Hinweise für das Verpacken, damit speziell Mehl und Zucker vor Feuchtigkeit geschützt werden.

Anhand von Stelltafeln informiert die Freie evangelische Gemeinde im Markt noch über zahlreiche andere Hilfsprojekte, die sehr umfangreich sind und ausschließlich darauf abzielen, die Not von Kindern, Jugendlichen und alten Menschen zu lindern. Und da gebe es noch sehr viel zu tun, so die FeG. Leider kämen durch kriegerische Auseinandersetzungen sowie Unwetterkatastrophen immer wieder neue Notlagen hinzu. sig

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