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Park der Bückeberg-Klinik erfüllt wichtige Funktion

Anziehungspunkt Park der Bückeberg-Klinik erfüllt wichtige Funktion

Abwechslungsreich gestaltete und gepflegte Parklandschaften sind immer ein Anziehungspunkt. Eine besondere Funktion erfüllen sie natürlich in Kurorten und im Umfeld von Kliniken sowie Sanatorien.

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Hier gibt es immer was zu tun: Dies ist der neue Kräutergarten, den Regina Anke gerade bepflanzt hat.

Quelle: sig

Bad Eilsen. Gerade Patienten, die längere Zeit erkrankt waren und deren Reha-Maßnahmen danach begonnen haben, wissen solche Anlagen sehr zu schätzen. Das haben die Verantwortlichen der Bückeberg-Klinik in Bad Eilsen von Beginn an in ihre Planungen einbezogen und ihrem Park immer wieder viel Augenmerk gewidmet. Damit ist aber auch ein erheblicher Aufwand verbunden.

 An der Südseite des Hauptgebäudes ist im Laufe der Jahre auf 12000 Quadratmetern ein wirklich sehenswerter Park entstanden, der schon in der Startphase des Klinikums die Handschrift von Fachleuten verriet. Und seit vielen Jahren kümmert sich mit Regina Anke eine ebenso kompetente wie engagierte Gärtnerin um diese grüne Lunge.

 „Wer bei uns seine Reha-Behandlungen aufnimmt, der soll hier nicht nur im Haus eine perfekte Rundum-Betreuung sowie Wohlfühlatmosphäre genießen, sondern auch im Park Erholung und Entspannung finden“, sagt Geschäftsführer Ralf Schönwald. Wichtig sei dabei auch, dass die gesamte Fläche barrierefrei ist. Schließlich werden in diesem Klinikum viele Patienten behandelt, die Erkrankungen am Bewegungsapparat hatten oder auch aufgrund von Unfällen operiert werden mussten.

 Deshalb wurden im Park auch ein Kneipp’sches Tretbecken und ein besonderer Weg als Gangschule angelegt, der aus unterschiedlichen Untergründen besteht. Es kommt nämlich häufig vor, dass Patienten das richtige Gehen erst langsam wieder erlernen müssen.

 Wer den Park im Sitzen genießen möchte, der findet dort auch ergonomisch sinnvolle Bänke. Und wer es besonders bequem haben will, der kann auch einen Strandkorb oder eine Sonnenliege benutzen. Es gibt in dieser Parklandschaft auch einen kleinen Teich mit Seerosen.

 Eine Reihe von Baumarten zieren das Gelände. Dazu gehören der Silberahorn, der Feld- und Bergahorn, Buchen, Birken, Pyramideneichen und Kastanien. Groß ist auch die Auswahl an verschiedenfarbig blühenden Büschen. Dazu kommen Beete mit Frühblühern wie Krokusse, Narzissen und Schneeglöckchen, die später abgelöst werden von einer Vielzahl von Sommerblumen. Dort blüht es selbst noch im Spätherbst. Anke setzt dann nämlich Blumen ein, die durchaus noch niedrigere Temperaturen vertragen.

 Reichlich Arbeit gibt es selbst dann, wenn die Vegetationsphase zu Ende geht. Da ist viel zu schneiden und zu kürzen; da müssen brüchige Äste und Unmengen von Laub entfernt werden. Angesichts dieser großen Parkfläche bekommt Anke aber beim Einsammeln der Blätter professionelle Hilfe.

 Selbstverständlich kümmert sie sich auch darum, dass rechtzeitig genügend Blumenknollen in der Erde liegen, damit der Frühling mit seinem frischen Grün und seinem Blumen- und Blütenreichtum wieder alle Patienten erfreut.

 Mit ihren kreativen Vorschlägen zur Ausgestaltung des Parkes und anderer Grünflächen rund um die Klinik findet Anke beim Geschäftsführer Schönwald immer offene Ohren. Sichtlich angetan war er auch von der Anlage eines kleinen Kräutergartens im sonnigen Hofbereich. Dort wachsen jetzt wieder – zur Freude des Küchenteams – so bekömmliche Gewürze wie Basilikum, Thymian, Petersilie, Schnittlauch, Maggikraut, Pfefferminze und Zitronenmelisse.

 „Es macht den Eindruck, dass im Frühling das Herz der Natur nach dem Winterschlaf wieder kräftig zu schlagen beginnt.“ Mit dieser lyrisch klingenden Formulierung begrüßt die „Gärtnerin aus Liebe“ die schönste Jahreszeit. Jeder Naturfreund dürfte ihr da vorbehaltlos zustimmen. sig

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