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Provozierend und bewegend

Vernissage mit vielen Gästen Provozierend und bewegend

Sie liebt großformatige und provozierende Gemälde, die stille Augenblicke, konsumkritische Impulse und bewegende Porträts zeigen.

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„Shopping-Tour“ ist dieses Werk aus dem Jahre 2013 überschrieben.

Quelle: möh

BAD EILSEN. Außerdem sind einige ganz neue abstrakte Werke zu sehen. Die Rede ist von der Malerin Alexandra Birschmann, die unter dem Titel „momentum“ derzeit in der Wandelhalle des Bad Eilser Rehazentrums 24 ihrer Werke ausstellt.

Diese Bilderschau, die jetzt im Beisein vieler Gäste eröffnet wurde, läuft bis zum 30. Oktober, wie Kerstin Henke, die die Laudatio auf die Künstlerin hielt, mitteilte. Jonas Gewald umrahmte die Feierstunde am Flügel. Er präsentierte selbst komponierte Lieder.

Von Gold und Schmuck zur Malerei

Die gebürtige Bückeburgerin Birschmann war zunächst in ihrem Berufsleben nicht unbedingt der Malerei verbunden. Sie arbeitete im In- und Ausland als Goldschmiedemeisterin und Schmuckdesignerin. Von 2009 bis 2013 studierte die Künstlerin in Mainz Malerei. Seitdem ist sie als freischaffende Künstlerin tätig.

In der Wandelhalle hängen nun hauptsächlich großflächige Werke aus den drei Bilder-Zyklen „Lebensgesichter“, „Leben ist jetzt!“ und „Konsum & Großstand“, die bereits auf Ausstellungen in Mannheim und Mainz die Besucher begeisterten. Für die Ausstellung „momentum“ hat Birschmann die in ihren Augen wichtigsten Bilder dieser Zyklen vereint und neue, bislang noch nicht gezeigte, abstrakte Werke hinzugefügt.

Abstrakt und ausdrucksstark

„Die Malerin sieht genau hin, bevor sie sich in ihren Bildern mit nichts weniger als dem Leben befasst“, so Henke. Ihre Darstellungen reichten vom intensiven Porträt eines Menschen bis hin zu abstrakten Eindrücken. „Die eingefangenen Beobachtungen bringt sie mit enorm spannungsreichen kreativem Ausdruck auf die Leinwand“, erläutert Henke. „Sie spiegelt die Momentaufnahmen mit starken, kraftvoll gespachtelten Farben. Abstrakte Farbflächen setzen Kontraste zur ausdrucksstarken Mimik ihrer Protagonisten – Gesichter voller Stille bei einfachen Handlungen.“ Die Freizeittherapeutin in ihrer Laudation weiter: „So führen die Bilder ganz dicht an die Menschen heran und ermöglichen ihren Betrachtern eine Identifikation mit dem Motiv.“

Birschmann setzt sich in ihrer Kunst immer wieder kritisch mit dem heutigen Lebensstil auseinander, verzichtet dabei aber auf politisierende Belehrung, wie sie selber betont. „Mein Ziel ist es, die Wahrnehmung der Betrachter zu schärfen und Impulse für eine eigene Meinungsbildung zu geben.“ möh

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