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Quartett findet durch Malerei zusammen

Bad Eilsen / Ausstellung in der Wandelhalle Quartett findet durch Malerei zusammen

Die Kunst hat eine verbindende Kraft. Ein Beispiel dafür liefert derzeit die 95. Ausstellung in der Wandelhalle des „Fürstenhofes“, bei der ein malendes Frauenquartett aus dem Raum Großburgwedel noch bis zum 2. Oktober seine Bilder zeigt. Alle Mitglieder haben unterschiedliche Berufswege hinter sich, und nur eine der Malerinnen wurde in Großburgwedel geboren.

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Tanzende Frauen von Malgorzata Borchert.

Quelle: sig

Bad Eilsen (sig) . Dabei handelt es sich um die Groß- und Außenhandelskauffrau Ilona Maaß, die im Vertrieb eines Elektronikunternehmens arbeitet. Sie hat mit Kunst erst vor vier Jahren begonnen – als Ausgleich zum beruflichen Stress. In mehreren VHS-Kursen erwarb sie die Grundtechniken. Dabei lernte sie die drei anderen Hobbymalerinnen kennen.

Mit Malgorzata Borchert, wegen des komplizierten Vornamens von den Kolleginnen „Gosia“ genannt, ist eine selbstständige Kosmetikerin zur Gruppe gestoßen. Sie hat Kurse bei Kunstprofessorin Ilona Korwell besucht.

Birgit Bettels kam von Heppenheim an der Bergstraße nach Großburgwedel. Sie begann vor zwei Jahren mit der Acrylmalerei und nahm schon nach einem Jahr an der ersten Ausstellung teil. Bettels ist in der Telekommunikationsbranche tätig und beschäftigte sich bereits in jugendlichen Jahren mit dem Malen von Aquarellbildern und dem Entwerfen von Kostümen.

Die Vierte im Bunde heißt Christine Küppers und stammt aus Obernkirchen. Sie kam nach der Schulzeit im Zuge ihrer Ausbildung zur Sozialpädagogin nach Großburgwedel, wo sie heute als Erzieherin in einem Kindergarten arbeitet. In ihrer Freizeit nimmt sie seit 2004 an zahlreichen Kursen teil, um sich mit immer neuen Gestaltungstechniken für abstrakte oder auch gegenständliche Bilder vertraut zu machen.
Einen Gruppennamen haben die vier Hobby-Malerinnen noch nicht, obwohl ein harmonisches Miteinander nicht zu übersehen ist. Was die Bildthemen und die Umsetzung der eigenen Ideen angeht, sind allerdings deutliche Unterschiede vorhanden.

Die Leiterin der Kreativwerkstatt im Fürstenhof, Kerstin Henke, hatte zu bemängeln, dass die meisten Bilder keinen Titel trugen und etliche auch keine Signatur. Dafür gab es diese Begründung: Damit der Käufer bei abstrakten Motiven selbst entscheiden kann, wie er das Bild aufhängt. Die Namensgebung wurde inzwischen nachgeholt, was sicher nicht in jedem Fall so einfach war.

Für Musik bei der Vernissage sorgte die Gruppe „Acapella“ aus Nienstädt. Diese Formation hat sich vor einigen Jahren aus einem Gospelchor heraus gebildet. Sie singt bekannte Lieder der „Comedian Harmonists“ , aber auch moderne Kompositionen. Am Freitag, 9. September, gibt es zwei Auftritte von Acapella bei der „Langen Nacht der Kultur“ in Bückeburg.

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