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Rat beschließt Entwicklungskonzept

Bad Eilsen Rat beschließt Entwicklungskonzept

Das Integrative Entwicklungs- und Handlungskonzept des Städtebauförderungsprogramms „Kleine Städte und Gemeinden – überörtliche Zusammenarbeit und Netzwerke“ für die Samtgemeinde Eilsen und die Stadt Obernkirchen hat der Gemeinderat Bad Eilsen in seiner Sitzung am vergangenen Donnerstagabend beschlossen.

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Bad Eilsen. Die Planungen für das Förderprogramm sind seit Mai 2011 von den Räten in Eilsen und Obernkirchen vorangetrieben worden. Im Februar und März dieses Jahres waren die politischen Gremien mit der Detailarbeit und dem Feinschliff befasst. Danach wurde der Entwurf der Öffentlichkeit bis Ende April zugänglich gemacht und den Trägern öffentlicher Belange zur Stellungnahme vorgelegt.

In einem vorletzten Schritt hat das Planungsbüro Matthias Reinold (Rinteln) die eingegangenen Stellungnahmen in einer umfangreichen Anlage zusammengefasst und dem Rat Vorschläge für die Abwägung der Stellungnahmen unterbreitet.

Vor allem handele es sich dabei, wie Reinold im Rat erläuterte, um „sehr viele redaktionelle Dinge“ – zum Beispiel um gut gemeinte Hinweise von „mehr ergänzendem Charakter“. Dabei angesprochen wurden Themen wie Denkmalschutz, Regionalplanung, ÖPNV, Radwegenetze, Straßenbeleuchtung, Barrierefreiheit und vieles mehr.

Trotz textlicher Filigranarbeit in dem einen oder anderen Fall habe all das unterm Strich am Konzept nichts geändert. „Ich habe den Eindruck, dass alles, was wir da gemeinsam – auch in den Lenkungsgruppen – erarbeitet haben, so weit akzeptiert worden ist“, fasste Reinold die „intensive Phase der Planungsarbeit“ in den ersten Monaten dieses Jahres zusammen. „Wir haben das nur geschafft, indem wir alle zusammen an einem Strang gezogen haben.“

Was man sich zu Beginn auf die Fahnen geschrieben habe, sei erreicht worden, war der Planer zufrieden. Eine besondere Rolle dabei spiele das Palais-im-Park-Projekt. „Das ist natürlich der Vorreiter, und das wird im Land Niedersachsen auch so diskutiert – als Vorzeigeprojekt mit überregionaler Bedeutung“, schilderte Reinold, wie das Vorhaben im Sozialministerium gewürdigt werde.

Der Erfolg dieser in Eilsen und Obernkirchen geleisteten Arbeit lässt sich in barer Münze messen. Und das rechnete Reinold dem Rat sogleich vor. Schon heute betrage das volkswirtschaftliche Gesamtvolumen sämtlicher Maßnahmen rund 5,68 Millionen Euro. Zu den Nutznießern zählten vor allem auch heimische Betriebe. Die Förderquote betrage 3,79 Millionen Euro, der Eigenanteil der beteiligten Kommunen mithin 1,89 Millionen Euro. Aus Sicht des Planers ist das Projekt insgesamt „auf sehr fruchtbaren Boden gefallen“.

Diese Schlussfolgerung konnte der Gemeinderat nachvollziehen. Er hat das Konzept einstimmig verabschiedet. thm

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