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Ratten-Alarm im Kurort

Bad Eilsen Ratten-Alarm im Kurort

Immer mal wieder – und immer an anderen Stellen – werden im Bereich des Kurortes Ratten gesichtet. Auch jetzt wurde während der Sitzung des Gemeinderates Bad Eilsen von diesen besonderen Schädlingen berichtet.

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Mehr als 300 Millionen Ratten soll es Schätzungen zufolge alleine in Deutschland geben – vier pro Einwohner.

Quelle: dpa

Bad Eilsen. Ein Anwohner hatte, als er in der Nähe seiner Wohnung diese Tiere gesehen hatte, Köder gekauft und ausgelegt. Nach einiger Zeit schaute er noch einmal nach diesem „Futter“ und stellte fest, dass es von den Tieren auch angenommen worden war. Einer der Ratsherren fragte in diesem Zusammenhang nach, ob sich in diesem geschilderten Fall nicht weiterhin die Gemeinde um die schädlichen Nager kümmern könne.

Die Antwort von Gemeindedirektorin Svenja Edler fiel eindeutig aus. Ein Rattenbefall sei umgehend dem Ordnungsamt der Samtgemeinde zu melden. „Diese Tiere fallen unter die Meldepflicht“, so Edler. Die Gemeinde würde dann schnellstens einen Schädlingsbekämpfer beauftragen, der sich dann auch umgehend um das Problem kümmern werde.

Die Fachleute, so Edler weiter, legten die Köder auf eine Weise aus, die es Katzen, Hunden oder anderen Tieren unmöglich macht, sich daran zu vergiften. Zudem könnten Rattenköder – falsch ausgelegt – auch eine Gefahr für spielende Kinder darstellen. Deshalb müsse mit aller gebotenen Sorgfalt mit diesem Problem umgegangen werden.

Auch die sogenannten Wanderratten, die im Sommer und Herbst auf den Feldern rund um die Ortschaft genügend Nahrung finden, ziehen sich im Winter in die Ortschaften zurück, in denen sie nach Futter suchen. Um die Ratten nicht direkt in die Nähe des Hauses zu locken, gab es einen interessanten Tipp aus den Reihen der Ratsmitglieder. Wie Ratsfrau Barbara Wömpner empfahl, sollten Haus- oder Wohnungsbesitzer im Winter beim Füttern der Wildvögel auf Sonnenblumenkerne aller Art verzichten. „Gerade die Sonnenblumenkerne stehen bei den in der Bevölkerung nicht eben beliebten Nagern, die schließlich auch Krankheiten verbreiten können, besonders hoch im Kurs.“ möh

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