Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -6 ° heiter

Navigation:
„Römische Lichter“ erhellen die Nacht

Romantik-Feuerwerk im Kurpark „Römische Lichter“ erhellen die Nacht

Ein Romantik-Feuerwerk im Kurpark hat am Sonnabend gegen 22 Uhr den Höhepunkt der Feierlichkeiten anlässlich des 60. Geburtstages der evangelischen Kirchengemeinde Bad Eilsen gebildet.

Voriger Artikel
Der Mensch steht im Mittelpunkt
Nächster Artikel
„Wir müssen helfen!“

„Aaah …!“ Das Romantik-Feuerwerk bezaubert in drei Höhenlagen mit Vulkanen, römischem Licht und Zylinderbomben.

Quelle: mm

Bad Eilsen. Einige Hundert Personen waren eine halbe Stunde zuvor hinter jugendlichen Fackelträgern und dem Spielmannszug Ahnsen Richtung Kurpark marschiert, wo eine weitere Menschenmenge sich bereits einen guten Platz gesichert hatte, um das Lichtspektakel zu genießen.

 Wie in den vergangenen Jahren beim Musikabend der Gemeinde, so war Frank-Jürgen Pook von der Firma Pook Pyrotechnik in Petershagen wieder für die Durchführung des Feuerwerks verantwortlich. Bereits um 15 Uhr hatte er gemeinsam mit seinen Mitarbeitern mit dem Aufbau des sogenannten „Etagenfeuerwerks“ begonnen.

 Auf drei Höhenlagen hat er über Funk von Vulkanen über „Römisches Licht“ bis hin zu den Zylinderbomben insgesamt über hundert Kugelbomben für das zehnminütige Feuerwerk in den Himmel verschossen. Die pyrotechnische Show, die in diesem Jahr ohne eine musikalische Untermalung stattfand, ließ den Himmel in phantastischen Farben erstrahlen. Mit Rufen des Entzückens und reichlich Applaus der Zuschauer endete die Vorführung.

 Nachmittags hatte es durchaus kritische Stimmen von Besuchern gegeben, die sich angesichts hungernder Menschen überall auf der Welt („Brot statt Böller“) und durch die Knallerei verstörter Haustiere wunderten, dass ausgerechnet eine Kirchengemeinde als Mitveranstalter eines Feuerwerks auftritt. Die rund 3000 Euro Kosten haben die Gemeinde Bad Eilsen, die Kirchengemeinde und der Kur- und Verkehrsverein anteilig übernommen.

 „Ich kann die Kritiker verstehen und bin eigentlich auch Silvester streng dagegen, Geld in die Luft zu schießen“, meinte Diakon und Mitorganisator Ingmar Everding. In der Kirchengemeinde habe man schon „geschluckt“ und ausführlich diskutiert und sich dann für eine „abgespeckte Version“ entschieden. Zudem wurden während des Festes tausend sogenannte „Knicklichter“ zum Preis von jeweils einem Euro verkauft, sodass die Kosten für das Feuerwerk wieder hereingekommen sind.

 „Ich stehe voll dahinter“, verteidigte Bürgermeisterin Christel Bergmann die Entscheidung und sprach von Tradition und einem Erkennungsmerkmal, das zusätzliche Gäste anzieht. Das Feuerwerk sei etwas Schönes im Leben, das die Menschen in den vergangenen Jahren immer begeistert habe. Zudem leiste die Gemeinde eine Menge Gutes, so unter anderem die Unterstützung der Tschernobyl-Hilfe und des Kur- und Verkehrsvereins. mm

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg