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Samtgemeinde investiert in Feuerwehr

Bad Eilsen/Buchholz Samtgemeinde investiert in Feuerwehr

An den Feuerwehrhäusern in Bad Eilsen und in Buchholz zeichnen sich weitere Investitionen ab. In Bad Eilsen geht es um den Neubau einer Garage, in Buchholz geht es um einen Erweiterungsbau.

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Quelle: thm

Bad Eilsen/Buchholz. Vor einigen Wochen hat die Samtgemeinde Eilsen ein Transportfahrzeug angeschafft, das bei der Feuerwehr Bad Eilsen stationiert ist. Mit diesem Wagen sollen künftig Kinder und Jugendliche der Feuerwehr-Nachwuchsabteilungen zu Wettkämpfen, Zeltlagern oder anderen Veranstaltungen gefahren werden, um auf diese Weise nicht auf die großen Einsatzfahrzeuge zurückgreifen zu müssen.

Der Transporter ist „ziemlich groß und schön“ (Bürgermeisterin Christel Bergmann) und mit „knapp 16000 Euro“ (Samtgemeindebürgermeister Bernd Schönemann) nicht eben billig gewesen. Aber wohin damit? Sämtliche Stellflächen im Gerätehaus an der Kurzen Straße sind belegt. Das Fahrzeug soll auch nicht neben dem Gerätehaus auf Parkplatz Wind und Wetter ausgesetzt sein.

Es gibt die Idee, an der Westseite des Parkplatzes, unmittelbar an die Ecke des Gerätehauses anschließend, eine Fertiggarage aufzustellen. Einer ersten Schätzung zufolge wäre dann mit Kosten von etwa 10000 Euro zu rechnen. Die Feuerwehr Bad Eilsen wünscht sich, die Zufahrt nach Osten auszurichten und nicht – wie die Rolltore des Gerätehauses – nach Süden. Auf diese Weise ließe sich ein Stromkabel (für das Licht in der Garage) vom Gerätehaus in die Abstellbox verlegen.

Das Problem dabei ist der dort nach Süden abfallende Hang. Dessen Böschung wird bislang von einer etwa 1,50 Meter hohen Mauer abfangen. Vor dem geistigen Auge von Ortsbrandmeister Andreas Mohr zeichnete sich ein „Dreckecke“ zwischen Stützmauer und neuer Garage ab. Schnell entstand die Idee, die Garage um 90 Grad so zu drehen, dass ihre Ausfahrt in dieselbe Richtung weist wie die der Gerätehauszufahrten. Ebenso schnell war klar, dass man die Garage dann in den Hang hinein bauen müsste. Eine hohe Betonmauer zum Abstützen des Hangs müsste errichtet werden. Die kalkulierten Kosten von 10000 Euro wären nicht mehr zu halten. Wie das Problem letztlich gelöst werden kann, ist damit derzeit wieder offen.

Das Feuerwehrgerätehaus in Buchholz platzt aus allen Nähten. Filigrane Lenkarbeit im Millimeterbereich ist vonnöten, um die beiden Fahrzeuge rückwärts in die Abstellboxen zu bugsieren. Die Feuerwehr wünscht sich daher einen kleinen Anbau. Dieser soll genutzt werden, damit die Blauröcke sich dort vor Einsätzen ankleiden können. Diese Erweiterung könnte auf der Ostseite des Gerätehauses entstehen. Dort befindet sich jetzt eine überdachte Veranda. Welche Kosten entstehen, wenn es zu einem Anbau kommt, ist unklar. Im aktuellen Haushalt sind bislang 1000 Euro für Planungskosten verankert. thm

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