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Satte Rechnung für Fehlalarme

Ereignisreiches Jahr Satte Rechnung für Fehlalarme

Auf ein ereignisreiches Jahr hat die Ortsfeuerwehr Bad Eilsen bei ihrer jetzigen Jahresversammlung im Heeßer Krug zurückgeblickt.

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Bad Eilsens Ortsbrandmeister Andreas Mohr (rechts) gratuliert den vier Brandschützern Jens Tadge (von links), Andreas Müller, Fabian Spillmann und Ralf Pönitzsch zu deren Aufstieg auf der „Karriereleiter“ der Freiwilligen Feuerwehr.

Quelle: wk

BAD EILSEN. So berichtete der stellvertretende Ortsbrandmeister Thorsten Everding, dass die Brandschützer 2016 insgesamt 39 Einsätze gehabt hatten, für die unterm Strich 521 ehrenamtliche geleistete Dienststunden angefallen waren. Ausgerückt waren die Aktiven zu zwei Entstehungsbränden, vier Kleinbränden und wegen 15 Fehlalarmen (davon elf ausgelöst durch Brandmeldeanlagen).

Als Grußredner ging Samtgemeindebürgermeister Bernd Schönemann auf die hohe Anzahl der von Everding erwähnten Fehlalarme ein: Diese seien ein „echtes Ärgernis“, und man müsse sich wirklich mal fragen, warum es immer wieder zu solchen Fehlalarmen komme, befand er. Eine Konsequenz, mit der man darauf reagieren könne, sei, die für den Einsatz der Feuerwehr zu zahlenden Kosten zu erhöhen. „Eine andere Möglichkeit sehe ich da nicht.“

Bad Eilsens Bürgermeisterin Christel Bergmann wies darauf hin, dass es mit Blick auf die Zukunft auch erlaubt sein müsse, über Fusionen von Ortswehren nachzudenken, wenn die Anzahl der Aktiven mal nicht mehr ausreichend sein sollte.

Und Rolf Prasuhn, Vorsitzender des Feuerschutzausschusses der Samtgemeinde, monierte, dass die bei Veranstaltungen im Palais im Park erforderlichen Brandschutzwachen der Ortsfeuerwehren bislang nicht „honoriert“ werden. Daher sollte die Verwaltung mit den jeweiligen Veranstaltern sprechen, damit diese ehrenamtlichen Leistungen finanziell kompensiert werden.

Doch zurück zur Leistungsbilanz der Bad Eilser Wehr: Sie absolvierte 16 technische Hilfeleistungen – unter anderem im Zusammenhang mit Verkehrsunfällen, umgestürzten Bäumen sowie einem Suizid auf der A2. Ferner wurden zwei Einsatzübungen durchgeführt.

 Darüber hinaus standen an 66 Tagen weitere Dienste wie etwa die Teilnahme an unterschiedlichen Veranstaltungen auf dem Programm – vom Osterfeuer über den Besuch der Tschernobyl-Kinder im Feuerwehrhaus bis hin zu Wettbewerben: „Die 25 aktiven Mitglieder waren somit an 167 Tagen im Jahr 2016 für die Feuerwehr unterwegs. Das sind freiwillig und ohne Entgelt in jeder Woche drei Tage oder Abende“, betonte Everding.

Außerdem informierte er, dass der Ortsfeuerwehr Bad Eilsen am Stichtag 31. Dezember 2016 insgesamt 173 Mitglieder angehörten – davon 25 Aktive und zehn Mitglieder der Altersabteilung. Die Jugendfeuerwehr hat aktuell 15 Mitglieder, die Kinderfeuerwehr 28.

Personalien – abgehandelt vom Ortsbrandmeister Andreas Mohr – standen ebenfalls auf der Tagesordnung: Neuer Gerätewart ist nun Björn Könemann, der damit die Nachfolge von Bernd Aß angetreten hat. Neuer stellvertretender Gerätewart ist Jan-Philipp Kramer, der wiederum das frühere Amt von Könemann übernommen hat. In ihren Funktionen wiedergewählt wurden indes Vanessa Mojses (Schriftwartin), Dirk Möllerfeld (Sicherheitsbeauftragter), Karsten Lindemeier (Atemschutzgerätewart), Bastian Büthe (Fahrzeugwart) und Niko Everding (Zeugwart). wk

Über eine Beförderung zu Hauptfeuerwehrmännern freuen sich Ralf Pönitzsch und Jens Tadge, während Andreas Müller Oberfeuerwehrmann wurde. Aus der Jugendwehr in den aktiven Dienst aufgestiegen ist Fabian Spillmann.

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