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Bad Eilsen Seltene Bienenart nistet im Kurpark
Schaumburg Eilsen Bad Eilsen Seltene Bienenart nistet im Kurpark
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00:16 11.05.2016
Ein Schild informiert die Parkbesucher über die seltene Bienenart. Quelle: möh
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Bad Eilsen

Da diese Wildbienenart, die besonders geschützt ist, als Nahrung den Nektar aus Blüten der Stachel- und Johannisbeeren bevorzugt, hat der Bauhof umgehend einen Johannisbeerstrauch und zwei Stachelbeersträucher gepflanzt. Das Ziel: Die Bienen sollen sich in ihrem neuen Bereich wohlfühlen und sesshaft werden.

Eine aufmerksame Spaziergängerin hatte im Kurpark die überaus seltene Bienenart entdeckt und sofort die Verwaltung der Gemeinde benachrichtigt. Umgehend wurde auch der Bauhof alarmiert, um den Nistbereich der Tiere mit Flatterband abzutrennen, damit sie ihre Ruhe haben. Gleichzeitig wurde ein Schild aufgestellt, mit dem die Gemeinde über diese Wildbienenart informiert.

Fuchsrote Behaarung

Die Sandbiene ist zwischen neun und 14 Millimeter groß. Die Männchen sind etwas kleiner als die Weibchen. Dank der fuchsroten Behaarung auf Rücken und Hinterleib sind diese Tiere sehr auffällig. Die sonstige Färbung ist schwarz. Im Gegensatz zu der ähnlich aussehenden Roten Mauerbiene transportiert die Fuchsrote Sandbiene den Pollen an den Hinterbeinen und nicht am Bauch.

Die Bienen legen ihre Eier in Hohlräumen unter der Erde ab, bevorzugt in leicht schrägen Flächen. Die wohl schönste und auffälligste Wildbiene, wie sie von vielen Experten bezeichnet wird, gräbt einen Gang, der teilweise bis zu 55 Zentimeter tief ist. Sind die Bedingungen für den Nistplatzbau besonders gut, nistet die Fuchsrote Sandbiene auch in großen Ansammlungen mit mehr als 1000 Tieren. Für diese bodennistende Art ist in Privatgärten eine etwas nachlässige Pflege von Vorteil, da das Umgraben und Wässern des Bodens die Nester zerstört. Da diese Bienenart auch im Kurpark ihre Ruhe haben soll, hat der Bauhof die Niststelle großflächig abgesperrt, damit nicht „unliebsame Zeitgenossen auf der Fläche herumtrampeln“.

Da die Fuchsrote Sandbiene von März bis Mitte Mai fliegt (die Männchen erscheinen wenige Tage bis Wochen früher als die Weibchen), ist sie hinsichtlich ihrer Futterpflanzen nicht gerade wählerisch. Besonders gern scheint sie jedoch die Stachel- und Johannisbeersträucher zu mögen, wie Bürgermeisterin Christel Bergmann mitteilte. möh

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