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Sorgenfalten beim Blickaufs PiP

Buchholzer Ratsherr befürchtet Konsequenzen durch Verluste Sorgenfalten beim Blickaufs PiP

Mit Sorge schaut Frank Rinne auf das Palais im Park (PiP) im benachbarten Bad Eilsen. Der SPD-Ratsherr befürchtet, dass die Gemeinde Buchholz für die Verluste des Samtgemeinde-Projektes über Gebühr zur Kasse gebeten werden könnte.

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Buchholz. „Muss Buchholz für die Verluste der Betreibergesellschaft aufkommen?“, wollte er am Rande der Haushaltsberatungen im Gemeinderat von Bürgermeister Hartmut Krause wissen.

 Im Prinzip ja, lautet die Antwort – und zwar indirekt über die Samtgemeindeumlage. Die PiP Veranstaltungs-GmbH ist nämlich eine Gesellschaft der Samtgemeinde Eilsen. Die Umlage war erst vor Kurzem, nicht zuletzt wegen der Verluste im Veranstaltungszentrum, vom Samtgemeinderat erhöht worden. Mit 410000 Euro wird Buchholz für die Samtgemeindeumlage in diesem Jahr zur Kasse gebeten.

 Und was sei, wenn die GmbH auf Dauer Verluste schreibe, diese vielleicht sogar stiegen?, wollte Rinne weiter wissen. Könne sich die Gemeinde davor schützen? „Schwierig“, meint Krause. Natürlich könnte der Samtgemeinderat gegen den Etatplan stimmen. Doch bisher habe ein breiter Konsens bestanden: Das PiP sei ja von allen Parteien gewollt. Kontrolliert werde die GmbH auch über den Samtgemeindeausschuss, auch hier gebe es Einflussmöglichkeiten der Abgeordneten.

 Im Übrigen verwies Krause auf Aussagen von Samtgemeindebürgermeister Bernd Schönemann, der auch GmbH-Geschäftsführer ist. Angestrebt werde, das Wirtschaftsergebnis zu verbessern. Ein möglicher Weg: Verzicht auf einige Verlust bringende Eigenveranstaltungen und Stärkung des Vermietungsbetriebes. „Aber Kultur kostet bekanntlich“, betonte der Buchholzer Bürgermeister.

 Das weiß auch Rinne, der betonte, dass auch er grundsätzlich hinter dem Palais im Park stehe. Allerdings gelte es, wachsam zu sein, die eigenen Mittel zu schützen und „Wildwuchs zu verhindern“. kk

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