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Sortiment von A bis Z wird immer hochwertiger

Bad Eilsen / Wandelhallen-Basar Sortiment von A bis Z wird immer hochwertiger

Es ist immer eine Freude, über den A-Z-Basar in der Wandelhalle zu schlendern und sich umzuschauen, mit welch Phantasie viele Männer und Frauen ausgestattet sind, die auf diesem Kunsthandwerksmarkt ihre Sachen anbieten.

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Gisela Kruppa verkauft Holzschnitzarbeiten.

Quelle: möh

Bad Eilsen (möh). Das betont auch Kerstin Henke, Freizeittherapeutin bei der Deutschen Rentenversicherung und damit zuständig für diesen Basar, der zweimal (vor Weihnachten und vor Ostern) seine Pforten öffnet: „Es ist unbestritten, dass das Sortiment immer hochwertiger geworden ist.“

 Aber die Veranstalterin legt auch Wert darauf, dass auf keinen Fall gekaufte Waren die Stände schmücken. Doch nicht nur die potenziellen profitierten von dem vielfältigen Angebot, sondern auch die Jugendarbeit der evangelischen Kirchengemeinde. Noch während des jüngsten Marktes überreichte Henke nämlich einen Scheck in Höhe von 400 Euro an Ingmar Everding, der diese Spende hoch erfreut stellvertretend für den Teamer-Turm-Treff entgegennahm. Wofür das Geld eingesetzt wird, steht derzeit allerdings noch nicht fest. Everding: „Demnächst planen wir aber wieder einige neue Projekte in der Jugendarbeit – und dafür können wir diese für uns große Spende optimal einsetzen.“

 Die Aussteller (in der Regel sind es mehr Frauen als Männer) kommen immer gern in die Wandelhalle, zumal auch das Ambiente stimmt. Henke verfügt nach eigenen Angaben über 60 Adressen, aus denen sie dann wählen kann. Um das Angebot immer Mal wieder zu variieren, bekommen „Neue“ ebenfalls eine Chance, sich im Bad Eilser Fürstenhof präsentieren zu dürfen. Erstmalig mit von der Partie waren jetzt Gabriele Möller und ihre Tochter Aline aus Bad Eilsen. Sie verkauften vor allem Tilda-Figuren und Muffins. Gebastelt werde, so die beiden Frauen, immer wieder zwischendurch, wenn Zeit vorhanden ist. Premiere hatte auch Monika Selle aus dem benachbarten Porta Westfalica. Sie stellte Dekorationen aus duftender Seife vor und lobte die nette Atmosphäre und die Ruhe dieses Marktes.

 Die ganze Familie ist eingespannt, wenn Kerstin Fischer aus Rehren (in der Wandelhalle ist sie seit sechs Jahren vertreten) Nachschub für einen Kunsthandwerkermarkt benötigt. Sie fertigt mit viel Liebe Ketten und Ringe aus Filz. Tochter Josefine begeistert sich für Bleistiftskizzen und die Oma strickt mit viel Freude Wollstrümpfe, Filzpuschen und Pulswärmer. Kerstin Fischer: „Mit dem Stricken sorgt Oma dafür, dass sie beim Fernsehen nicht einschläft.“

 Seit ebenfalls vielen Jahren verkauft das Unicef-Team Schaumburg mit Hannelore Stühm an der Spitze seine Weihnachtsgrußkarten für einen guten Zweck und informiert, wenn gewünscht, auch über die Arbeit der Organisation. Wann es das erste Mal am Kunsthandwerkermarkt in der Wandelhalle teilgenommen hat, weiß das Ehepaar Gisela und Hermann Kruppa nicht mehr so genau. Beide betonen lediglich, dass sie schon „wirklich ein paar Jahre“ mit ihren Holzschnitzarbeiten nach Bad Eilsen kommen. Hermann und Gisela Kruppa, die in Sachsenhagen wohnen, teilen sich das Hobby auf. Er ist für die doch manchmal groben Holzarbeiten zuständig und sie sorgt mit Pinsel und Farbe für den Feinanstrich, sodass die Wichtel das richtige Gesicht bekommen und so ihre potenziellen Käufer gleich anlächeln. Jetzt dominierten ihren Stand Wichtel in allen Größen, Weihnachtsmänner aus Holz, Futterhäuser für die Vögel, Schneemänner aus Tannen-Zapfen sowie auch die vor einiger Zeit sehr berühmten „Holzmichel“. Allerdings bedauert Hermann Kruppa, der von Beruf Dachdecker war, dass er auf den meisten Märkten mit dieser Art der Holzschnitzerei allein vertreten ist. Kruppa wünscht sich nämlich manchmal jemanden zum Fachsimpeln.

 Ines Lampe-Scholz aus Bückeburg verfügt über eine intensive Leidenschaft für Stoffe und Farben und bastelt daher mit viel Liebe zum Detail nach eigenen Angaben einzigartige Kunstwerke. So gibt es bei ihr Kissen in verschiedenen Größen (mit Sprüchen oder Namen versehen), witzige Schürzen für Groß und Klein, praktische Beutel oder auch Halstücher. Alles werde, so versichert sie, individuell nach den Wünschen der Kunden mit großer Sorgfalt angefertigt und bestickt.

 Natürlich machte der Basar seinem Namen von A bis Z alle Ehre. Wer wollte, konnte sein Wohnzimmer an jenem Tag komplett mit Advents- oder Weihnachtsdekorationen ausschmücken. Wer lange genug gestöbert hatte, auf den wartete in der Wandelhalle noch eine Tasse Kaffee und ein Stückchen Kuchen.

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