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Spielplätze bestens in Schuss

Jugend- und Sportausschusses inspiziert Spielplätze bestens in Schuss

Die drei Kinderspielplätze der Gemeinde Bad Eilsen sind – bis auf einige Kleinigkeiten – „bestens in Schuss“, wie sich die Mitglieder des Jugend- und Sportausschusses des Rates der Gemeinde vor Ort überzeugt haben.

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Die Mitglieder des Jugend- und Sportausschusses des Rates der Gemeinde Bad Eilsen sehen sich auf dem Spielplatz am Schützenhaus um.

Quelle: möh

BAD EILSEN. Gleichsam sprach sich dieser Ausschuss in seiner anschließenden Sitzung im Haus des Gastes dafür aus, dem TSV Bad Eilsen 700 Euro sowie dem Tennisclub und dem Schützenverein jeweils 300 Euro für die Jugendarbeit zu überweisen. Bezuschusst werden ferner der Sozialverband Bad Eilsen-Ahnsen mit 400 und die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde, deren Jugendarbeit noch einmal besonders gelobt wurde, mit 300 Euro. Die Arbeitsgemeinschaft „Tschernobyl“ soll wieder 300 Euro erhalten, wenn sie denn noch einen entsprechenden Antrag auf Zuschuss stellt.

 Gut angenommen wird der Kinderspielplatz mit benachbartem Bolzplatz am Bergkurpark. Sichtbar ist dieses besonders auf dem Fußballplatz, denn der Rasen ist komplett verschwunden. Damit der Spaß auch in Zukunft gewährleistet ist, sollen die doch recht maroden Netze an den Fußballtoren ausgetauscht werden, wie Gemeindedirektorin Svenja Edler dem Ausschuss unter der Leitung von Carsten Everding mitteilte. Unter das große Spielgerät für die Kinder soll noch Rindenmulch aufgeschüttet werden. Damit möchte die Gemeinde nicht nur das Unkraut im Griff behalten, der Mulch dient auch als weiche Oberfläche, wenn ein Kind vom Spielgerät fällt. Erfreut nahmen die Ausschussmitglieder zur Kenntnis, dass sich die Erwachsenen, die sich in der Vergangenheit des Öfteren zum Unwillen der Gemeinde an diesem Spielplatz trafen, zurückgezogen haben.

 In Ordnung ist auch der Spielplatz am Schützenhaus. Nur die Bänke mit integriertem Tisch, die dort aufgestellt sind, stellen ein kleines Problem dar. Die Tischoberflächen sind verwittert und damit „abgängig“, wie es im Behördendeutsch heißt. Der Ausschuss sprach sich dafür aus, die Oberflächen mit „Karosseriebauplatten“ versiegeln zu lassen. Dann sei es wieder möglich, die Tische sauber abzuwischen, um sie auch für ein Picknick und anderes vernünftig nutzen zu können.

 Auch der dritte Spielplatz in der Gemeinde, der an der Thomas-Mann-Straße liegt und über die meisten Spielgeräte der Plätze in Bad Eilsen verfügt, präsentiert sich ohne Mängel. Im vergangenen Jahr wurde schon einmal das Seil der Seilbahn nachgespannt und ein maroder Baum entfernt. Als Windschutz will die Gemeinde demnächst auf diesem Platz noch einige Büsche anpflanzen. Auf einen neuen Baum soll allerdings verzichtet werden. Gemeindedirektorin Edler regte an, man müsse dort im Auge behalten, wann der Sand aus hygienischen Gründen wieder ausgetauscht werden müsse.

 1300 Euro stehen in diesem Jahr im Etat der Gemeinde für die Jugendförderung in den Vereinen. Als Gemeindedirektorin Svenja Edler den Verteilschlüssel der vergangenen Jahre auf den Tisch legte (700 Euro TSV, 300 Euro je Tennisclub und Schützenverein), regte sich bei Konstantios Tehemeliotis Widerstand. Schon vor Jahren, so monierte er, habe er einen anderen Schlüssel vorgeschlagen. Seiner Meinung nach solle jeder Verein einen Sockelbetrag von zum Beispiel 200 Euro bekommen und dann einen Betrag in Höhe von zwei Euro für jedes jugendliche Mitglied. Nach den vorliegenden Zahlen (TSV 300 Mitglieder unter 18 Jahre, Tennisclub 34 und Schützen 14) würden der TSV 800, der Tennisclub 268 und der Schützenverein 228 Euro erhalten. Allerdings betonte der SPD-Ratsherr, dass man den Sockelbetrag und/oder die Pro-Kopf-Beträge verringern oder erhöhen könnte. „Sein System“, so Tehemeliotis, verspreche eine gerechtere Verteilung des Geldes an die Vereine und würde sie noch mehr animieren, sich um Nachwuchs zu kümmern.

möh

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