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Sportart mit Zuwachs

Boule-Meisterschaft Sportart mit Zuwachs

Bei den beiden jetzt im Kurpark in Bad Eilsen ausgetragenen Boule-Landesmeisterschaften des Niedersächsischen Pétanque-Verbandes (NPV) haben es zwei aus dem Schaumburger Land stammende Teilnehmer bis fast an die Spitze geschafft.

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Auf 90 Boulebahnen wird im Kurpark um die Qualifikation für die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft gekämpft.

Quelle: wk

Bad Eilsen. Das berichtet Volker Viezens, der Leiter der Boulesparte des mit der Durchführung der Doppelveranstaltung beauftragten Luhdener SV.

Gunther Dietrich, der in Steinbergen wohnt, aber für den TSV Krähenwinkel-Kaltenweide spielt, hat in der Disziplin „Tête-à-Tête“ („Einer gegen Einen“) einen dritten Platz erreicht, nachdem er im Halbfinale dem Vorjahressieger und neuen Landesmeister Till Goetzke mit 9:13 unterlegen war. Goetzke ist Mitglied des VFPS Osterholz-Scharmbeck, spielt in der Bundesliga und gehört dem Nationalmannschaftskader des Deutschen Pétanque-Verbandes (DPV) an.

Ebenfalls Dritter im „Tête-à-Tête“ (ein vierter Platz wurde nicht ausgefochten) ist der in Luhden aufgewachsene, aber für den Verein SGF Bremen ins Rennen gegangene Michael Vauth. Vauth verlor in seinem Halbfinale 1:13 gegen den erst 16-jährigen Max Koch vom TSV Krähenwinkel-Kaltenweide, der am selben Tag auch die in Bad Eilsen ausgetragene Landesmeisterschaft in der Disziplin „Tireur“ („Präzisionsschießen“) gewann.

Wie von Wilfried Falke, Präsident des NPV und Vize-Präsident des DPV, zu erfahren war, gehören dem Landesverband aktuell rund 1700 lizenzierte – also am Punktspielbetrieb sowie an Meisterschaften teilnehmende – Spieler an. Hinzu kommen circa 1000 sogenannte Freizeitspieler, die nicht an Wettbewerben teilnehmen.

Wettbewerb für Rollstuhlfahrer offen

„Pétanque ist eine der wenigen Sportarten, die Zuwachs haben“, betont er. Denn Pétanque respektive Boule könne man auch dann noch ausüben, wenn bei anderen Sportarten aufgrund des Alters oder gesundheitlicher Probleme bereits Schluss ist. Mehr noch: Dem Reglement nach sei es sogar möglich, dass in einem Rollstuhl sitzende Spieler bei Punktspielen und anderen Wettkämpfen mitmachen.

Nach den beiden Landesmeisterschaften, für die insgesamt 90 Boulebahnen im Kurpark abgesteckt worden waren, resümierte Falke, dass diese Doppelveranstaltung vom Luhdener SV sehr gut organisiert worden sei. Was allerdings nicht überraschend sei, da der Verein schon mehrere solcher Wettbewerbe ausgerichtet habe und daher entsprechend „eingespielt“ sei.

Und, um auch das noch zu erwähnen: Der als Austragungsort gewählte, von vielen Schatten spendenden Bäumen umsäumte Bad Eilser Kurpark sei ein „schönes Spielgelände“, das nicht zuletzt wegen des historischen Gebäude-Ensembles (unter anderem Palais im Park, Georg-Wilhelm-Haus und Fürstenhof) ein „wunderbares Ambiente“ biete.

An der „Tête-à-Tête“-Landesmeisterschaft nahmen 159 Spieler teil (angemeldet hatten sich ursprünglich 182 Personen). Bei den „Tireur“-Titelkämpfen traten rund 40 Spieler an. wk

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