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Sportler sollen Nasszellen erhalten

Bad Eilsen/Heeßen / Bauausschuss empfiehlt Zuschuss Sportler sollen Nasszellen erhalten

 Grund zur Freude für die Sportler des TSV Bad Eilsen: Der Verein kann die Nasszellenanlage in seinem Klubheim an der Heeßer Schulstraße voraussichtlich umgestalten und sanieren.

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„Fit over fifty“ heißt ein neues TSV-Angebot für über 50-Jährige, das am 6. März in der Sporthalle beginnt. Möglich wird’s, weil andere Sparten in den Mehrzweckraum ausweichen.

Quelle: pr.

Bad Eilsen/Heeßen (tw). Der Bauausschuss der Samtgemeinde, der jetzt unter Regie von Christel Bergmann im TSV-Heim tagte, empfiehlt dem Eilser Rat einstimmig, dafür am 22. März im „Heeßer Krug“ Mittel lockerzumachen.

 Konkret sollen die Sportler einen Zuschuss von 22000 Euro bekommen. Das ist die Hälfte der Gesamtsumme von 43200 Euro, die Planer Helmut Göbel als Kosten errechnet hat; die andere Hälfte will der TSV selbst übernehmen. Er hat inzwischen wieder ein kleines Polster angespart, will den Rest über einen Kredit finanzieren.

 „Damit wir weiteren Gruppen im Mehrzweckraum ein Training möglich machen können, ist es erforderlich, die Situation bei den Sanitäranlagen zu verbessern“, erklärt Bergmann. Für Männer und Frauen müsse je eine Dusche bereits stehen. Zuschüsse zum Sportstättenumbau könne der Verein indes nicht in Anspruch nehmen, weil er nicht Eigentümer des Gebäudes ist.

 Dennoch: „Durch die bereits erfolgten Sanierungsmaßnahmen seitens Samtgemeinde und TSV in den vergangenen Jahren ist das Heim schon erheblich aufgewertet worden. Dieser Effekt wird sich mit umgestalteten Nasszellen nochmals verstärken“, ist die Bürgermeisterin, Ratsfrau und TSV-Vizevorsitzende fest überzeugt. Schon jetzt trainierten sechs Sparten des TSV, der – die DRV-Sparte eingerechnet – aktuell 950 Mitglieder zähle, im Mehrzweckraum und entlasteten dadurch die benachbarte Sporthalle. Da die Mitgliederzahl weiter steige, komme dem Mehrzweckraum und vernünftigen Sanitäranlagen in Zukunft mehr und mehr Bedeutung zu.

 „Die Gesamtsumme von 43200 Euro, die für die Sanierung des Sanitärtrakts ermittelt wurde, umfasst Elektro-, Fliesen-, Maurer-, Tischler- Trockenbau-, Heizungs- und Lüftungs- sowie Malerarbeiten“, erklärt Göbel. Letztere leiste der Verein jedoch in Eigenarbeit. Die Aufträge seien bereits 2011 mit dem Hinweis vergeben worden, dass die Ausführung erst nach festgelegter Finanzierung erfolgt.

 Im Zuge der nun anstehenden Erneuerung würden der bestehende Sanitärbereich und ein Teil der Wände abgebrochen, anschließend neu gemauert, isoliert und verfliest. Der neue Herrenbereich werde eine Dusche sowie einen Vorraum mit Handwasch- und Ausgussbecken erhalten; dazu kommen ein WC und zwei Urinale. Der Damenbereich beinhaltet ebenfalls eine Dusche sowie zwei WC und einen Waschtisch – „das Ganze allerdings auf engstem Raum“, wie der Planer einschränkt. Die Installation sei bereits fix und fertig, auch die Abwasserleitungen seien verlegt. Nach Abschluss der Arbeiten werde der neue Nasszellen- und Sanitärbereich der Damen keinen ebenen Fußboden mehr haben und damit nicht mehr barrierefrei sein. Um die Leitungen verlegen zu können, müsse der Fußboden um 15 Zentimeter angehoben werden. Bei den Herren gelte das Gleiche nur für die Dusche. Dennoch: „Das ist alles nicht so tragisch, weil die Sportler dadurch im Gegenzug einen Wasserschutz und eine Trockenzone erhalten und die Feuchtigkeit nicht in die übrigen Räume des Heimes verteilen“, befindet Göbel.

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