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Starker Jahrgang – gute Ergebnisse

Steuerakademie Niedersachsen Starker Jahrgang – gute Ergebnisse

Nicht nur die Absolventenjahrgänge werden immer größer, auch die Band der Steuerakademie Niedersachsen bekommt stetig Zuwachs: Elf Musikerinnen und Musiker brachten die Steuerexperten in diesem Jahr zur Diplomierungsfeier auf die Bühne des Palais im Park.

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Starker Jahrgang, gute Prüfungsergebnisse: Minister Peter-Jürgen Schneider gratuliert den Jahrgangsbesten, ganz rechts Hendrik Höper.

Quelle: kk

BAD EILSEN/RINTELN. . Und ihr Beifall konnte sich mit dem der eigentlichen Hauptpersonen an diesem Tag messen: 202 frisch gebackene Diplom-Finanzwirte, die ihre Ausbildung am Standort Rinteln der Steuerakademie beendet hatten, erhielten aus der Hand von Finanzminister Peter-Jürgen Schneider ihre Diplome.

Akademieleiter Karsten Pilz freute sich über einen „starken Jahrgang mit vielen Schlachtenbummlern“, der im PiP zusammengekommen sei. So stark, dass die Sitzplätze nicht ausreichten. „Wir werden sie als freundlichen und angenehmen Jahrgang in Erinnerung behalten“, versprach Pilz den jungen Finanzbeamten. Das Vorurteil, dass ihre Generation aus lauter Individualisten bestehe, habe sich nicht bestätigt. Im Gegenteil: Man habe Teamfähigkeit bewiesen und sei gut vernetzt. Und das nicht nur virtuell: Die Bibliothek sei rege frequentiert worden, „und viele haben sogar in die Bücher geschaut“, schmunzelte der Leitende Regierungsdirektor.

Elf Prüfungskommissionen mit 55 Prüfern seien in diesem Jahr erforderlich gewesen. Es hätten sich nur viele Prüflinge geglänzt, sondern auch erfahrene Prüfer noch etwas dazugelernt. Zum Beispiel, dass ein „Cappuccino to go“ je nach Menge des verwendeten Milchschaums unterschiedlich besteuert werde.

Ausgesprochen positives Ergebnis

„Hier wird die Basis für die Finanzverwaltung der Zukunft gelegt“, lobte Niedersachsens Finanzminister Peter-Jürgen Schneider das Studium in Rinteln und die Ausbildung in Bad Eilsen. Auch in den Finanzämtern spiele die Digitalisierung eine immer größere Rolle. Dennoch dürfe der persönliche Kontakt zum Kunden nicht zu kurz kommen. Scheider: „Wenn Sie den Steuerzahlern immer freundlich und respektvoll gegenübertreten, werden diese auch Verständnis für Ihre Arbeit aufbringen.“ Schneider wies darauf hin, dass in Rinteln und Bad Eilsen derzeit an der Kapazitätsgrenze ausgebildet werde. Hintergrund seien die zahlreichen Pensionierungen, die in den nächsten Jahren in den Finanzämtern anstünden. Die Finanzverwaltung trete bei der Werbung um qualifizierten Nachwuchs in direkte Konkurrenz zur Wirtschaft.

35 Mal „Gut“ in den anspruchsvollen Prüfungen wird als ausgesprochen positives Ergebnis gewertet. Die Jahrgangsbesten, Hendrik Höper vom Finanzamt Stade, Kenneth Hoss (Osnabrück Land) und Florin Beisner (Hannover-Land) dürfen sich als Belohnung für ihre Leistungen noch auf ein Frühstück mit dem Minister freuen.  kk

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