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Statt der Einbahnstraße gibt’s Baustellenampeln

Sanierung der Landesstraße 442 Statt der Einbahnstraße gibt’s Baustellenampeln

Diese Nachricht wird viele Verkehrsteilnehmer freuen, nicht nur in Buchholz, sondern im gesamten Kreisgebiet – jedenfalls dann, wenn sie regelmäßig die durch Buchholz führende Landesstraße 442 benutzen: Die für die – geplant – zwölf Wochen dauernde Umbaumaßnahme vorgesehene Einbahnstraßenregelung ist vom Tisch.

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Mit Stauungen ist zu rechnen: Gestern früh gab es nur einen mit Ampel geregelten Bereich, es können aber auch zwei hintereinander werden.

Quelle: pr.

Buchholz. Am Dienstagabend vergangener Woche (10. März) war den Buchholzern im Dorfgemeinschaftshaus bis ins letzte Detail mitgeteilt worden, wie der Einbau von drei Mittelinseln in die Landesstraße erfolgen soll. Wie Geschäftsführer Marco Bunte von der bauausführenden Firma Tiefbau Stohlmann GmbH und Co. KG aus Bad Oeynhausen den Anwesenden bei dieser Gelegenheit mitteilte, sei es geplant, die L442 während der Bauzeit zur Einbahnstraße zu machen, die ausschließlich in Richtung Obernkirchen befahrbar sein werde.

 Die besprochene Regelung gab den damaligen Stand der Planung wieder. Am Donnerstagmorgen waren die Einzelheiten in den SN nachzulesen. Das hatte offenbar Folgen. Wie der Buchholzer Bürgermeister Hartmut Krause gestern auf Anfrage mitteilte, lag am 10. März mit Blick auf die Verkehrsführung „noch gar keine Genehmigung des Landkreises vor“. Gleichwohl sei dem Bauunternehmen offenbar vom Landkreis mündlich signalisiert worden, dass es zu besagter Einbahnstraßenregelung kommen werde.

 Tatsächlich allerdings hat der Landkreis Schaumburg die „Verkehrsrechtliche Anordnung gemäß Paragraf 45 der Straßenverkehrsordnung (Baumaßnahmen/Sicherung von Arbeitsstellen) – Maßnahme: Buchholz, Bückebergstraße“ erst sechs Tage nach der oben beschriebenen Zusammenkunft versandt, nämlich am Montag dieser Woche, also am 16. März – genau einen Tag vorm geplanten Beginn der Bauarbeiten. Von einer Einbahnstraßenregelung ist in dem Schreiben nicht die Rede.

 Zwischenzeitlich müssen die Wellen hoch geschlagen sein. „Mittlerweile habe ich die Bevölkerung wieder besänftigt“, so der Bürgermeister gestern auf Anfrage. Sein Satz lässt das Unverständnis erahnen, das dem Verwaltungschef ob der geplanten Einbahnstraßenregelung entgegengeschlagen sein muss. Krause berichtet, danach habe es weitere Gespräche mit Polizei und Landkreis gegeben.

In der Genehmigung ist von einer Einbahnstraße nicht mehr die Rede, sondern von einer „halbseitigen Sperrung des Verkehrs“ und von einer „Verkehrsregelung durch Lichtsignalanlage“. Wie Krause erläutert, darf die Baufirma „gleichzeitig nur an der ersten und an der letzten Mittelinsel arbeiten, damit dazwischen genug Platz bleibt, um den Verkehr vernünftig und sicher durch die Baustelle zu leiten“. Laut Genehmigung sind die Ampeln verkehrsabhängig zu schalten. Ein Rückstau in die jeweils andere Lichtsignalanlage sei zu vermeiden. Und wörtlich: „Bei Bedarf sind die Lichtsignalanlagen von Hand zu schalten.“

 Gestern früh gab es lediglich einen relativ kurzen Bauabschnitt zwischen der Einmündung der Bahnhofstraße und dem Dorfgemeinschaftshaus, der mit Ampeln gesichert wurde. Gleichwohl bildeten sich wegen des zu dieser Zeit hohen Verkehrsaufkommens ansehnliche Schlangen.

Bürgermeister Hartmut Krause rät daher dazu, während der zwölfwöchigen Bauphase den Bereich Buchholz zu umfahren, zum Beispiel auf der Kreisstraße 74 über Rolfshagen und Bernsen oder aber – allerdings nicht für Lastwagen – über den Kurort Bad Eilsen.thm

 Mit Stauungen ist zu rechnen: Gestern früh gab es nur einen mit Ampel geregelten Bereich, es können aber auch zwei hintereinander werden.

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