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Swonez-Kinder besuchen Luftsportverein

Tschernobylhilfe Swonez-Kinder besuchen Luftsportverein

Es gab schon viele unvergessliche Erlebnisse für die Swonez-Kinder bei ihrem von der Bad Eilser Tschernobylhilfe finanzierten Ferienaufenthalt.Der Besuch beim Luftsportverein (LSV) am Weinberg gehört dazu.

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Die Reiseleiterin der Swonez-Kinder, Yana Surak, steigt als Erste ins Flugzeug und wird im Sitz fest angeschnallt.

Bad Eilsen/Bückeburg. Dort standen gleich drei Maschinen zur Verfügung, um mit den jungen Gästen zu einem Rundflug zu starten.

 Zu den Piloten gehörte Valentin Schlegel, der einst aus Kasachstan nach Deutschland kam und sich gut auf Russisch mit den Kindern verständigen konnte. Er hat Luft- und Raumfahrttechnik studiert und arbeitet als Ingenieur in Bremen. Einige Zeit verbrachte er vorher auch in Bückeburg. Dort kam er zum LSV, dem er noch heute angehört.

 Kräftigen Wind gab es am Flugtag reichlich. Deshalb brauchte jede Maschine nur wenige Meter, bis sie sich, gezogen von einer Seilwinde, vom Erdboden abhob. Und dann ging es steil nach oben, bis sich die Maschine in etwa 500 Meter Höhe ausklinkte, um ihren eigenen Weg zu nehmen. „Das war wirklich ein tolles Gefühl “, sagte die junge weißrussische Lehrerin Yana Surak. Sie hatte sich als Erste anschnallen lassen. Höhenangst kennt sie nicht. Schon bei früheren Besuchen mit ihren Swonez-Kindern auf dem Weinberg hatte sie am Segelflug Spaß und Gefallen gefunden.

 „Natürlich kann man auch als Pilot Höhenangst haben, aber man muss sie in den Griff bekommen“, bekannte Sören Raschke, der an diesem Tag die Flugleitung übernommen hatte. Er selbst steigt noch heute ungern auf eine Leiter.

 „Das geräuschlose Gleiten durch die Luft ist sicherlich immer wieder ein besonderes Erlebnis“ , äußerste sich ein deutscher Gastgeber der Swonez-Kinder. Aber er bevorzugt doch den Motorflug, und den unternimmt er als erfahrener Pilot vom Flugplatz in Vennebeck aus. Mit seiner Motormaschine kann er nicht nur größere Höhen erreichen, sondern vor allem schneller und weiter fliegen.

 „Aber wir fliegen absolut stressfrei und müssen nur nach einem geeigneten Landeplatz ausschauen, wenn wir unterwegs sind“, stellte Raschke fest. Und während er das sagte, schwebte wieder aus östlicher Richtung eine Maschine ein. Sie setzte sanft auf dem Rasen auf und kam nach wenigen Metern zum Stehen. Diesmal stieg ein kleines Mädchen mit Namen Marina aus. Sie hatte den vierstelstündigen Rundflug in einer Höhe von etwa 700 Metern ebenso genossen wie alle anderen Swonez-Kinder. Eines ist sicher: Die Bückeburger Segelflieger haben neue Freunde gewonnen. sig

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