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Tischtuch nicht zerrissen

Veränderung bei PiP Tischtuch nicht zerrissen

In der Palais im Park (PiP) Veranstaltungsgesellschaft mbH gibt es eine personelle Veränderung. Frank Noçon wird zwar auch künftig fürs PiP tätig sein, aber nicht mehr als Angestellter.

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Eilsen. Im gegenseitigen Einvernehmen wird der Vertrag zwischen dem Art-und-Acting-Chef und der PiP-GmbH zum Jahreswechsel aufgelöst. Von einem „zerrissenen Tischtuch“ ist nicht die Rede, vielmehr soll die erfolgreiche Zusammenarbeit fortgesetzt werden, nur eben auf einer anderen Ebene.

 „Ich muss wieder frei arbeiten können und hatte auf die eine oder andere Entscheidung keinen Einfluss mehr“, begründet Noçon, weshalb er diesen für ihn wichtigen Schritt eingeleitet hat. „Ich bin nicht wirklich einfach ,nur‘ ein Angestellter. Ich sehe mich als Führungskraft, schließlich habe ich ja Jahrzehnte lang selbstständig als Unternehmer gearbeitet – da war ich immer mein eigener Herr, und das bin ich immer noch.“ Die Art zu arbeiten, wie sie sich in den vergangenen Monaten zunehmend konkretisiert habe, liege ihm einfach nicht. Noçon: „Ich halte sehr gerne meinen Kopf hin, aber dann muss ich auch frei sein, den Schritt nach rechts oder nach links zu gehen oder auch nach vorne.“ Er legt Wert auf die Feststellung: „Wir sind nicht im Bösen auseinandergegangen. Und wir werden auch künftig weiter zusammenarbeiten, nur eben auf eine andere Weise“, erläutert Noçon.

 „Wir müssen gucken, wie wir dann zusammenkommen“, blickt der kreative Kopf auf die nächsten Schritte. Vielleicht könnten Aufträge verteilt werden, stellt er als Frage in den Raum. Der für ihn einzige Beweggrund sei es jedenfalls, künftig wieder frei und selbstständig dem Projekt „Palais im Park“ zuzuarbeiten. Also nicht „zerrissenes Tischtuch“, sondern stattdessen ein neu sortiertes Patchwork, das ihm die Freiheit lasse, die er brauche. „Wir beenden nichts, wir verändern etwas – im gegenseitigen Einvernehmen“, so Noçon. Im Januar werde man sich dann „in aller Ruhe“ zusammensetzen und über die Details der künftigen Zusammenarbeit beraten. „Das Projekt soll ja auch nach vorne gehen – das ist mir ganz wichtig“, sagt Noçon abschließend.

 Im Großen und Ganzen bestätigt Bernd Schönemann diese Angaben. „Wir werden uns zum 1. Januar trennen, damit wir danach noch besser zusammenarbeiten“, bestätigt der Geschäftsführer der Palais im Park Veranstaltungsgesellschaft mbH. Der Schritt erfolge in beiderseitigem Einvernehmen. „Künftig kann er als Art und Acting auch was machen, was er jetzt nicht machen kann, da er gleichzeitig Angestellter der PiP-GmbH ist.“ Noçon habe gemerkt, dass das Arbeiten als Angestellter etwas anderes sei als die Tätigkeit als selbstständiger Unternehmer. Er wolle aber dennoch weiter fürs PiP tätig sein. „Das Projekt trägt ja auch in erheblichem Maße sein Gesicht“, erläutert Schönemann. „Das war eine ungünstige Konstellation, und deshalb haben wir gesagt: Wir gehen einen anderen, einen neuen Weg – aber gemeinsam.“thm

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