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Trauriger Anblick: Brunnenhaus

Als Schuppen für den Rasenmäher zu feucht Trauriger Anblick: Brunnenhaus

An sich ist das neben dem für viel Geld sanierten Georg-Wilhelm-Haus gelegene Brunnenhaus architektonisch recht hübsch, zumindest vom Kurpark aus gesehen. Doch mit den verwitterten Tür- und Fensterelementen sowie der renovierungsbedürftigen Fassade bietet es dann doch einen eher traurigen Anblick.

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Aufgrund seines schlechten Zustandes ist das am Bad Eilsener Kurpark stehende Brunnenhaus ein Schandfleck.

Quelle: wk

BAD EILSEN. In seinem jetzigen Zustand sei das 1926 erbaute Brunnenhaus durchaus ein „Schandfleck“, bestätigt Katja Feldmann, Leiterin der Geschäftsstelle Bad Eilsen der Steuerakademie Niedersachsen, und betont: „Es ist uns auch ein Dorn im Auge.“ Das Problem sei, dass man selbst keine Gelder für erforderliche Baumaßnahmen an diesem kleinen Gebäude habe. Gleichwohl habe man dessen Sanierungsbedarf aber schon mehrfach bei der zuständigen Oberfinanzdirektion in Hannover angezeigt, deren Zustimmung nötig sei.

 Eine Frage, die laut Feldmann bislang allerdings noch ungeklärt ist, ist die nach der zukünftigen Nutzung des im Eigentum des Landes Niedersachsen stehenden Brunnenhauses. Derzeit wird das nach dem darin zu findenden „Georgenbrunnen“ benannte kleine Gebäude von der Steuerakademie lediglich als Lagerraum genutzt: „Im Moment stehen da die Mülltonnen drin“, so Feldmann. Einen Rasenmäher habe man ebenfalls mal untergestellt, doch nach nur einem Winter sei dieser völlig verrostet gewesen, weil es dort so feucht sei.

 Dies ist auch der Grund dafür, dass es nicht mit einem Anstrich getan ist. Man könnte das Brunnenhaus zwar „mit ein bisschen Farbe pimpen“, aber nach kurzer Zeit würde die Farbe wieder abplatzen, weil die Wände zu feucht seien. Dementsprechend sei in dem Gebäude auch eine gewisse Schimmelbildung festzustellen, da dies ja nicht isoliert sei.

 Die Kosten für eine Sanierung waren vom Architekten Axel Venneberg, der die rund 4,9 Millionen Euro teure Sanierung des ebenfalls dem Land gehörenden Georg-Wilhelm-Hauses fachlich begleitet hatte, 2013 auf ungefähr 30000 Euro geschätzt worden. Dies würde zumindest ausreichen, das Brunnenhaus so herzurichten, dass sich dies „nicht vollkommen als maroder Fremdkörper präsentiert“, hatte er erklärt.

wk

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