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Über Jahre hinweg „trainiert“

Benefizkonzert in Bad Eilsen Über Jahre hinweg „trainiert“

Restlos begeistert hat sich das Publikum des jährlichen Benefizkonzertes in der Bad Eilser Christuskirche gezeigt: Schüler aller Altersklassen der Rintelner Musikpädagogin und Profisängerin Annette Pflug-Herdrich lieferten etliche musikalische Leckerbissen ab.

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Am Ende gibt es reichlich Applaus für alle Mitwirkenden, die das Benefizkonzert in der Christuskirche bestritten haben.

Quelle: möh

Bad Eilsen. Aber auch die Talente in den Fächern Gesang und Klavier und Orgel hatten ihre Freude, weil sie nach den vielen intensiven Proben die Möglichkeit hatten, ihre Leistungen öffentlich zu präsentieren. Das Geld, das gespendet wurde, kommt der Musik in der Kirche zugute.

 Es war aber auch eine breite Palette, die die Gäste in der fast „ausverkauften“ Kirche zu hören bekamen. So glänzte Johanna Ehlers nicht nur mit einer italienischen Opernarie aus „Giulio Cesare“ von Georg Friedrich Händel, sondern sang auch gleich die Titel „Farbenspiel des Lichts“ aus dem Musical „Pocahontas“ und „Wishing you were somehow here again“ aus „Phantom der Oper“. Carina Watermann, die in Hamburg Musical und Tanz studiert, erfreute das Publikum mit dem Song der Arielle aus dem Musical „Die kleine Meerjungfrau“, mit „Unusual way“ aus „Nine“ und mit „Denk an mich“, wiederum aus dem „Phantom der Oper“.

 Auch Emily Randall studiert seit einigen Monaten Musical in Hamburg. Sie präsentierte in der Christuskirche „Let it go“ aus dem Disney-Film „Die Eiskönigin“ und „Ich gehör nur mir“ aus dem Musical „Elisabeth“. Mit ihrer eigenen Komposition „Ich gehör nur mir“ – hierbei begleitete sie sich auch selbst auf dem Klavier – und dem christlichen Song „From the inside out“ trat Marie Hinzmann vor das Publikum. Zum ersten Mal bei einem Konzert im Kurort waren Jan Philip Hermann mit „Higher“ von „Hillsong“ und Wolfgang Nuß dabei, der einmal auf der Orgel der Kirche das Präludium C-Dur von Johann Sebastian Bach spielte und zum anderen das bekannte Volkslied „Der Mond ist aufgegangen“ sang.

 Weiter präsentierte Beatrice Schönhardt die „Alte Liebe“ von Johannes Brahms, und Theresa Focke erfreute mit „Das Veilchen“ von Wolfgang Amadeus Mozart sowie „Frühlingsglaube“ von Felix Mendelssohn Bartholdy. Zusammen mit Annette Pflug-Herdrich spielte schließlich Jule Sophie Schlutter auf dem Klavier einen Marsch aus dem „Nussknacker“ von Peter Tschaikowsky. Allein präsentierte sie ein Menuett von Bach. Alle Gesangstitel begleitete Pflug-Herdrich auf dem Klavier. Die Performance der Popmusik wurde von Robert Pflug vom Profund-Tonstudio in Rinteln professionell beschallt. Dadurch hatten die Akteure die Möglichkeit, im richtigen Sound mit Mikroport oder Mikrofon auf dem Altar zu singen.

 Pflug-Herdrich zeigte sich mit der Leistung ihrer Schülerinnen und Schüler „überaus zufrieden“. Dieses sei das Ergebnis, wenn nicht nur „mal kurz“, sondern über Jahre hinweg „trainiert“ werde. Außerdem freute sie sich über die Begeisterung, mit der die Mitwirkenden bei der Sache waren.

 Des Weiteren machte die Künstlerin auf ihr nächste eine Veranstaltung in der Christuskirche aufmerksam. Das nächste Konzert mit Pflug-Herdrich (Gesang) ist ein Richard-Strauss-Liederabend mit Ekkehard Schoeps am Flügel und Superintendent Reiner Rinne (Texte) am 5. September. möh

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