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Und wieder lecken die Becken

Brunnen müssen in Bad Eilsen wieder saniert werden Und wieder lecken die Becken

Wenn jetzt nach den Osterfeiertagen das Wetter wieder schöner wird, ist auch die Winterpause im Kurpark beendet, und die diversen Springbrunnen werden wieder angestellt. Dieses berichtete Gemeindedirektorin Svenja Edler während der Sitzung des Gemeinderates im Lesesaal des Haus des Gastes.

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Schön anzuschauen sind die oberirdischen Wasserspiele im Kurpark, aber die Becken sind undicht.

Quelle: pr.

Bad Eilsen. „Auch das geht dauerhaft so nicht“, hatte Edler noch wenige Tage zuvor im Finanzausschuss auf Nachfrage von Ratsherr Hans-Jürgen Winkelhake eingeräumt, dass einige der Wasserbecken besagter Brunnen immer noch undicht sind. „Es ist ja wohl das Problem immer noch nicht gelöst“, sagte Winkelhake und fragte, wie es diesbezüglich weitergehen solle.

 „Ich hinterfrage das jedes Mal, und immer sagt die Fachfirma zu, sie werde nachbessern“, so Edler weiter. Und das geschehe auch. Die Brunnenbecken waren im Jahr 2012 mit erheblichem Aufwand saniert worden, um sie wieder dicht zu bekommen. Damals waren die ursprünglich vorhandenen Abdichtfolien herausgenommen worden; stattdessen wurden die Wände der leckenden Wasserbecken mittels einer Dichtschlämme abgedichtet. Schon nach der ersten Saison jedoch zeigten sich in dieser Dichtschlämme Risse, an einigen Stellen war die Beschichtung sogar aufgeplatzt und warf regelrecht Blasen.

 „Die Blasenbildung wird weniger“, gibt Edler die Erfahrungen im Jahr drei nach der Sanierung wieder. Im Gespräch beteuerten Fachfirma und Hersteller immer wieder, das verwendete Material sei nach wie vor als Dichtmittel geeignet. „Solange sie nachbessern: Wir haben dadurch keine Kosten“, übt sich die Gemeindedirektorin in Fatalismus. Noch. „Wenn es im Herbst wieder undicht ist, dann müssen wir nach einer anderen Lösung suchen.“

 Ratsherr Willi Dreves machte sich im Ortsrat Gedanken darüber, ob der Konzertflügel aus dem Kurhaus jetzt im ehemaligen Markant-Markt vorübergehend richtig untergestellt sei. Dort herrsche eine hohe Luftfeuchtigkeit, die sicherlich für ein derart empfindliches Instrument nicht gut sei, da es im neuen Palais im Park wieder verwendet werden solle. Er regte an, einen Fachmann zu fragen, wie der Konzertflügel zu behandeln sei. Dreves: „Wenn das Instrument zu sehr leidet, haben wir hinterher keinen Konzert-, sondern nur noch einen Kotflügel“. möh, thm

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