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Vier weitere morsche Bäume müssen weichen

Bad Eilsen / Bauausschuss Vier weitere morsche Bäume müssen weichen

Wie kann der einmalige Charakter der Harrl-Allee erhalten bleiben – und gleichzeitig die Sicherheit von Spaziergängern, Autofahrern und Anliegern sichergestellt werden? Mit dieser Frage musste sich jetzt der Bauausschuss der Gemeinde Bad Eilsen beschäftigen. Hintergrund: Am 14. Juli war eine Linde umgestürzt – hatte aber glücklicherweise keinen größeren Schaden angerichtet. „Und wir hatten gerade mal ein bisschen Sturm“, ergänzte Gemeindedirektorin Svenja Edler.

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Lücke an der Harrl-Allee: Dem Sturm fiel eine Linde zum Opfer, eine weitere musste gefällt werden. © pr.

Bad Eilsen (kk). Deshalb läuteten in der Gemeindeverwaltung die Alarmglocken. Sind weitere Bäume an der Harrl-Allee marode und deshalb nicht mehr standsicher? Eine Expertin aus Hannover wurde mit der Überprüfung beauftragt. Das Ergebnis ist besorgniserregend: Drei weitere Bäume an der Harrl-Allee und zwei im Kurpark seien nicht mehr standsicher und könnten so bei Sturm gefährlich werden, stellte sie fest. Eine Linde im oberen Teil der Harrl-Allee auf der Seite zum Englischen Garten hin wurde deshalb bereits gefällt. Sie sei innen total verfault gewesen, berichtete Edler dem Ausschuss.

Nun müssen noch zwei weitere Linden im unteren Teil der Allee vor der Apotheke weichen, sie sind ähnlich marode. Auch hier muss zügig gehandelt werden, da die Bäume bei Sturm auf angrenzende Gebäude oder auf die Bückeburger Straße stürzen könnten.

Außerdem sind im Kurpark zwei schlitzblättrige Buchen vom Brandkrustenpilz befallen. Der Pilz verursacht Moderfäule in den Wurzeln und in Bodennähe. Von außen gesehen zeigen sich häufig nur kleine Schäden, die an Brandspuren erinnern. Im Inneren sind die Bäume aber oft stark in Mitleidenschaft gezogen und nicht mehr standsicher.

Im Bauausschuss wurde Wert darauf gelegt, die entstehenden Lücken bald wieder durch Neuanpflanzungen zu schließen. Rolf Prasuhn erinnerte daran, dass dieses Thema den Ausschuss schon häufiger beschäftigt habe. Eigentlich hätten pro Jahr zwei bis drei Bäume durch Neuanpflanzungen ersetzt werden sollen, um die Allee kontinuierlich zu verjüngen. Vielleicht sollte man vor dem Hintergrund der jüngsten Ereignisse auf diesen Plan zurückkommen.

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