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Vom Obatzda bis zum Lachsschnittchen

Info-Veranstaltung Vom Obatzda bis zum Lachsschnittchen

Die Frühstückszeit ist vorbei gewesen, und dennoch hat viel Betrieb in der Eingangshalle des Bad Eilser Rehazentrums geherrscht. Aber diesmal handelte es sich um keinen „Durchgangsverkehr“ zu den therapeutischen Anwendungen, vielmehr boten mehrere Stände Informationen zur gesunden Ernährung an. Und das ließen sich sowohl zahlreiche Patienten als auch auswärtige Besucher nicht entgehen.

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Hier in der Lehrküche des Rehazentrums werden auch Kostproben mit Obatzda angeboten.sig

Bad Eilsen. Es ist kein Geheimnis, dass falsche Ernährung Krankheiten verursachen kann, während eine gesunde Nahrung in der Lage ist, diese zu verhindern. Das gilt unter anderem auch für Rheuma und Gicht, die die Lebensqualität deutlich mindern. Deshalb hat der Verband für Ernährung und Diätetik in diesem Jahr die beiden Krankheiten zum Schwerpunktthema des „Tages der gesunden Ernährung“ gemacht.

 Seit etlichen Jahren haben sich die Diätassistentinnen des Rehazentrums in Bad Eilsen an den Aktionen des Verbandes beteiligt. Auch diesmal haben sie sich viel einfallen lassen, um auf die Vorteile gesunder Nahrungsmittel aufmerksam zu machen. Dazu benutzten sie eine Reihe von Tafeln, auf denen in Wort und Bild Anregungen für Rheuma- und Gichtkranke gegeben wurden.

 Es ging außerdem um die Bedeutung von Antioxidantien. Das sind Vitamine und Mineralstoffe, die menschliche Zellen schützen. Eine weitere Tafel informierte über die besonders im Seefisch enthaltenen Omega-3-Fettsäuren. Zurückhaltung wird empfohlen beim Verzehr von Fleischerzeugnissen. Diese enthalten eine bestimmte Fettsäure, die zu Gelenkentzündungen führen kann. In Gemüse, Kartoffeln, Obst, Nüssen, pflanzlichen Ölen und Sojaprodukten ist diese Säure nicht vorhanden.

 Als besonders gesunde Ölsorten empfahlen die Diätassistentinnen den Besuchern ihrer Info-Veranstaltung Leinöl, Rapsöl und Walnussöl. Dagegen sollten die Rheumakranken auf Sonnenblumen- und Distelöl verzichten.

 Ein weiteres Thema war die Osteoporose, von der besonders Frauen nach den Wechseljahren betroffen sind. Hauptursachen sind Bewegungsmangel, Alkohol, das Rauchen und eine Ernährung, bei der es an Kalzium mangelt. Fettarme Milch, fettarme Käsesorten und Joghurt werden bei dieser Erkrankung als sinnvolle Nahrungsmittel angesehen. Zum Würzen sollen möglichst frische Kräuter verwendet werden.

 In der Lehrküche gab es außer Rezepten auch einige Kostproben, zum Beispiel Vollkornbrot mit Obatzda, hergestellt aus fettarmem Camembert mit Schnittlauch und anderen gesunden Zutaten. Auch einen bunten Gersten-Salat mit Lachs durften die Besucher probieren.

 Im Foyer war zudem die Rheumaliga Niedersachsen mit einem Stand vertreten, an dem man Informationen über ihre diversen Angebote bekam – von der Funktionsgymnastik bis zur Schmerzbekämpfung. Von der deutschen Vereinigung Morbus Bechterew stand der stellvertretende Bundesvorsitzende Rüdiger Schmidt als Ansprechpartner zur Verfügung. Er informierte unter anderem über die Aktivitäten seiner Bad Eilser Ortsgruppe.sig

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