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Was junge Menschen lernen können

Bundesfreiwilligendienst in der Klinik Was junge Menschen lernen können

Wenn die Schulzeit vorbei ist, trennen sich die Wege der Klassengemeinschaft. Mancher steigt gleich ins Berufsleben ein. Immer mehr beginnen ein Studium. Und dann gibt es noch den Bundesfreiwilligendienst. Ein sechsköpfiges Team in der Bückeberg-Klinik beendet in Kürze seinen sozialen Einsatz. Hat es sich gelohnt?

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Sie haben bald ihr Jahr im Bundesfreiwilligendienst absolviert: Benjamin Faller, Emily Perrey, Franziska Aretz, Louisa Kuhlmann, Sina Bormann und Chiara Könnecke.

Quelle: sig

BAD EILSEN. Ein junger Mann und fünf junge Frauen zogen bei einem Treffen im Park der Klinik Bilanz. War es sinnvoll, diese Wahl zu treffen? Und warum haben sie sich überhaupt für diesen Weg entschieden? Alle meinten, es sei ihr Wunsch gewesen, nach so viel angehäufter Theorie einmal Einblick zu nehmen in ganz praktische Lebensabläufe. Zum Beispiel begegnet man in der Bückeberg-Klinik Menschen, die überwiegend nach operativen Eingriffen und nach vielfältigen Rehamaßnahmen wieder den Weg in den Alltag zurückfinden wollen. Und das erfordert Arbeit an sich selber, Willenskraft und Durchsetzungsvermögen. Von der Begegnung mit solchen Menschen kann man einiges lernen. Solche Erfahrungen haben die jungen Teammitglieder des Bundesfreiwilligendienstes in der Klinik gemacht.

Altersunterschied keine Hürde

Sie waren in unterschiedlichen Bereichen der Einrichtung eingesetzt worden. Und überall gab es Aufgaben, mit denen sie den zu betreuenden Patienten helfen konnten und die dafür dankbar waren. Der Altersunterschied war keine Hürde für ein gutes Verständnis zwischen ihnen. Im Gegenteil: Die Jüngeren konnten von den Erfahrungen der Älteren lernen. Bei der Gesprächsrunde im Park der Klinik bestätigten die sogenannten „Bufdis“, dass sie eine interessante und lehrreiche Zeit hinter sich hätten. In ihren Urteilen spielte es keine Rolle, ob jemand von ihnen einen sozialen oder medizinischen Beruf erlernen will.

 Als eine verlorene Zeit bezeichnete niemand von ihnen diese Phase nach der Schulzeit. Es gab auch ein Salär, mit dem es sich auskommen ließ, wenn man daheim wohnte. Ein vierwöchiger Urlaub ist außerdem gesetzlich geregelt. Der Geschäftsführer der Klinik, Ralf Schönwald, zeigte sich sehr zufrieden mit dem jungen Team, das sich viele Sympathien bei den Patienten und allen Klinikkräften erworben habe. Er wies darauf hin, dass für die nächste Periode noch einige Plätze frei sind.  sig

 Die Bückeberg-Klinik nimmt Bewerbungen entgegen unter Telefon (05722) 881150.

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