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Was wird aus dem alten Markant-Markt?

Gemeinde und Investoren sind sich einig Was wird aus dem alten Markant-Markt?

„Wir haben zwei Investoren, die den Markant-Markt erwerben wollen“, bestätigt Gemeindedirektorin Svenja Edler auf Anfrage.

Bad Eilsen. Bereits Mitte Juni hatten die Interessenten aus dem heimischen Raum dem Bad Eilser Gemeinderat in nicht öffentlicher Sitzung vorgetragen, was sie mit der Immobilie vorhaben. Seither wird verhandelt.

 Ende 2008 hatte der Markant-Markt seine Pforten geschlossen. Ende 2012 hatte die Gemeinde den Gebäudekomplex erworben, um die künftige Entwicklung an diesem für den Ortskern bedeutsamen Punkt beeinflussen zu können.

 Was die Gemeindedirektorin zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht preisgeben möchte, das ist die Identität der Investoren. Diese wollten nicht genannt werden, solange der Kaufvertrag noch nicht unterschrieben sei, so Edler. „Die möchten natürlich sicher sein, dass wir nicht kurz vor Erreichen der Ziellinie noch mit Dritten verhandeln.“ Eine Sorge, die sie den Investoren nehmen kann. Edler: „Ich verhandele doch nicht konkret und bis in Details mit potenziellen Investoren, und dann grätscht noch jemand dazwischen, der ein paar Euro mehr bietet. So können wir nicht miteinander umgehen – und ich würde das ganz sicher nicht mitmachen.“ Über den Kaufpreis seien sich Eigentümer und Investoren mittlerweile einig. „In dem Verfahren sind wir so weit, dass wir in der Vorbereitung eines Kaufvertrages sind. Da ist jetzt erst einmal der Notar gefordert, einen Entwurf anzufertigen“, erläutert die Gemeindedirektorin den derzeitigen Stand der Verhandlungen.

 In der Sache wird es als Nachnutzung der beiden miteinander verbundenen Gebäudeeinheiten um das Thema „Barrierefreies Wohnen“ gehen. Mit Blick auf die von den Investoren ins Auge genommene Zielgruppe lässt das Spielräume: Denkbar wären ältere Mieter, aber auch Bedienstete des neuen Klinikums Schaumburg, die unter der Woche Wohnraum brauchen, oder Singles. Einrichtungen, die die breite Öffentlichkeit nutzen könnte – ein Laden, ein Café –, spielen in den Überlegungen der Investoren Edler zufolge keine Rolle. „Das Vorhaben wird grundsätzlich im vorhandenen Baubestand stattfinden, jedenfalls im ersten Schritt“, erläutert Edler. Ob darüber hinaus und darauf aufbauend auf der Fläche weitere Bauvorhaben geplant werden? „Die Investoren halten sich das offen“, sagt Edler. Ob nach Ablauf einer gewissen Zeit daneben noch ein zweites Gebäude entstehe, sei zum jetzigen Zeitpunkt jedenfalls nicht ausgeschlossen, aber auch keinesfalls sicher.

 Wie Edler vermutet, wird der Kaufvertrag wohl noch im Herbst dieses Jahres unterschrieben. Dann soll zügig ein vorhabenbezogener Bebauungsplan aufgestellt werden. Der Bebauungsplan könnte dann im späten Frühjahr unter Dach und Fach sein. Anschließend könnten die Umbauten beginnen, sodass mit einer Fertigstellung wohl nicht vor dem Jahr 2017 zu rechnen sei.thm

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