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Wenn Individualisten und Teamgeist gefragt sind

Dart in Bückeburg Wenn Individualisten und Teamgeist gefragt sind

Dart ist Faszination und Denksport. „Und der sportliche Ehrgeiz, sich mit anderen zu messen“, sagt Holger Nething, Spartenleiter vom Dart-Club (DC) Bückeburg.

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Eine gute Zielgenauigkeit lässt sich trainieren. Stetige Wiederholung heißt dabei das Zauberwort. Der Wurf sollte dabei aus dem Ellenbogen kommen.

Quelle: tla

Bückeburg. Er ist seit 2007 im Verein. Teamgeist ist für ihn sehr wichtig, auch wenn Dartspieler oftmals als Einzelkämpfer bezeichnet werden. Eine gute Zielgenauigkeit lässt sich trainieren. Stetige Wiederholung heißt dabei das Zauberwort. Der Wurf sollte dabei aus dem Ellenbogen kommen; „und man muss möglichst gerade stehen in einem Winkel von 45 Grad, ein Bein vor und das andere zurück“.

 Allerdings erläutert Nething, dass es Profis gibt, die ihren ganz eigenen Stil haben und schon einmal wippen, während sie aus dem Knien heraus auf das Dartboard zielen. Jeder Spieler hat drei Pfeile, Darts genannt. Diese bestehen aus einer Spitze, dem sogenannten Barrel, dem Schaft und einem Flight. Letzteres sind schmale Flügel oder auch Blättchen, die den Wurfpfeil auf Kurs halten. Man unterscheidet zwei Arten von Darts: Steel- und Soft-Darts. Steeldarts haben eine Spitze aus Metall und regelgerecht eine Länge von bis zu 30,5 Zentimeter bei einem Gewicht von bis zu 50 Gramm.

 Der Standard liegt allerdings bei 20 Gramm. „Die meisten Spieler werfen einen leichten Pfeil, weil dieser eine höhere Geschwindigkeit erreicht, um eine stabile und konstante Flugbahn zu haben“, sagt der 49-Jährige, der hauptberuflich in einem Labor im fotografischen Bereich bei einem Bückeburger Unternehmen tätig ist. Der Pfeil ist das Sportgerät. Die Teilnehmer bringen bei Wettkämpfen ihre eigenen Darts mit.

 Momentan hat der DC Bückeburg 03 eine Liga-Mannschaft, die in der vergangenen Saison der Bezirksklasse des Dart-Verbandes Hannover, den fünften Rang belegt hat. „Bad Eilsen war knapp vor uns.“ Das Training geht in der Spielpause aber weiter. Immer freitags ab 20 Uhr wird an den Wurftechniken gefeilt. Ein gegenseitiger Ansporn wird garantiert. „Ein geselliger Abend ist uns aber ebenfalls wichtig“, erzählt der Spartenleiter, der eigentlich selbst gern jeden Tag wie die Profis trainieren möchte. Ein eigenes Dartboard hat Nething natürlich daheim.

 Dart ist auch Denksport. „Das Rechnen gefällt mir besonders.“ Es gibt diverse Spielvariationen. Jeder Spieler hat bei dem Modus „501“ entweder 301 beziehungsweise 501 Punkte. Die Spieler werfen abwechselnd ihre drei Pfeile auf die Scheibe. Die vom Spieler erreichten Punkte werden von den 301 oder eben 501 Punkten abgezogen. Wer zuerst genau null Punkte erreicht, hat gewonnen. Wirft ein Spieler in einer Runde mehr Punkte als die ihm verbliebenen, sind seine Würfe dieser Runde ungültig. Dieses nennt man die Bust-Regel (Überwerfen).

 Eine ruhige Hand, Konzentration, eine gewisse Kondition und Zielgenauigkeit sind dabei hilfreich. Und, „eine homogene Mannschaft ist das A und O bei diesem Sport“, sagt Nething. Die Saison startet wieder Mitte bis Ende August.  tla

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