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Wenn echte Bilder an die Wände sollen

Bad Eilsen / Wandelhalle Wenn echte Bilder an die Wände sollen

Er sagt von sich, dass er abstrakte Bilder malt, die für manche Betrachter nur ein dekorativer Blickfang sind. Dennoch sollen seine Werke gleichermaßen Gefühl und Verstand ansprechen, zum Verweilen einladen und jedem Gast Raum geben, die Farben auf sich wirken zu lassen.

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„Magie der Farben“ lautet das Thema der Acrylbilder von Martin Wulf.

Quelle: möh

Bad Eilsen. Bad Eilsen (möh). Das ist das Anliegen des Malers Martin Wulf, der bereits das zweite Mal in der Wandelhalle seine Werke ausstellt. Diese 99. Ausstellung im Rehazentrum läuft bis zum 29. April und steht unter dem Thema „Magie der Farben“.

 Die Vernissage begleitete musikalisch Julian Hantschko aus Krainhagen, der eine Probe seines Könnens auf dem Klavier gab. Die Laudatio auf den Künstler aus Hannover hatte Kerstin Henke, Freizeittherapeutin in der Rehaklinik und verantwortlich für die Organisation der Kunstausstellungen, übernommen.

 Wulf, der bereits seit seiner Kindheit Interesse an Kunst zeigt und sich auch gelegentlich damit beschäftigte, erinnerte sich vor fünf Jahren, als auf Wunsch seiner Frau „echte Bilder an die Wände des Wohnzimmers sollten“, daran, wie gern er eigentlich immer gemalt hat. Schnell war das Arbeitszimmer des Malers, der als Controller in einem Krankenhaus arbeitet, in ein Atelier verwandelt. Interesse an seinen Werken zeigten dann auch Freunde und Bekannte – und Wulf malte weiter. Ein Teil des Ergebnisses sind 54 Arylbilder, die mithilfe unterschiedlicher Techniken entstanden und aktuell in der Wandelhalle zu sehen sind.

 Der Maler gibt seinen Bildern bewusst keine Titel, sondern lässt die Werke für sich sprechen. Der Titel soll die Gedanken des Betrachters nicht in eine bestimmte Bahn lenken, jeder soll sich mit dem Bild frei auseinandersetzen. Im Gespräch erklärt Wulf, dass jeder Mensch die Farben individuell wahrnehme: „Sie lösen Gefühle aus. Bei jeder Betrachtung wird der Zuschauer die Bilder immer neu erleben und zusätzliche Entdeckungen machen.“

 Virtuelle Darstellungen hätten nie die Kraft und Ausstrahlung der Originale. Die Farben und Formen, Einzelheiten und Feinheiten kämen nicht ausreichend zur Geltung. Aus diesem Grund bietet der Künstler Interessenten eine „Vernissage“ in den eigenen vier Wänden an. Wulf: „Lassen sie die Bilder auf sich wirken – in Ihrer Wohnung, Ihrem Büro oder wo immer Sie sich eines meiner Bilder vorstellen können.“

 Henke betonte zudem, das für sie besonders spannend gewesen sei, wie sich die Bilder von Wulf im Laufe der Zeit verändert hätten. Sie habe schließlich auch die Ausstellung im Rehazentrum vor drei Jahren miterlebt. Der Künstler, so Henke, habe eine besondere Technik, um die Farben der Bilder noch mehr zum Leuchten zu bringen.

 Die Laudatorin freute sich auch, den 17-jährigen Klaviervirtuosen Julian Hantschko, der seit seinem achten Lebensjahr das Instrument spielt, zu dieser Vernissage begrüßen zu dürfen. Unterrichtet wird er an der Musikschule „Schaumburger Märchensänger“. Hantschko hat schon viermal am Jugendwettbewerb „Jugend musiziert“ teilgenommen und viele Preise gewonnen. Henke hatte ihn bei einem Kammerkonzert in der Schule gehört und war sofort begeistert.

 Der Maler ist im Internet unter www.galerie-martinwulf.de vertreten. Kontakt kann aber auch über E-Mail martinwulf@htp-tel.de und unter Telefon (0511) 9794141 aufgenommen werden. Hinweis:

 Die Vorbereitungen für die 100. Kunstausstellung in der Wandelhalle laufen bereits auf vollen Touren. Die Jubiläumsvernissage findet am 3. Mai um 19 Uhr im Rehazentrum statt. Zu sehen sind dann Bilder von Diana Schlüter. Derzeit stellt die Künstlerin in der Alten Polizei in Stadthagen aus.

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