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„Wir wollen stärkste Fraktion werden“

SPD in Bad Eilsen „Wir wollen stärkste Fraktion werden“

Gut aufgestellt sind die Eilsener Sozialdemokraten nach ihrer Auffassung für die Kommunalwahlen. Der Kandidatenmix stimme, die Bilanz der vergangenen Jahre könne sich sehen lassen, sagten Christel Bergmann und Wolfgang Faulhaber.

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 Die Kandidaten der SPD für den Eilser Samtgemeinderat. Kai Alack (Dritter von links) tritt nur für den Kreistag an.

Quelle: pr

EILSEN. Die Spitzenkandidatin für den Samtgemeinderat und der SPD-Vorsitzende stellten im Gespräch mit dieser Zeitung jetzt das Programm für die Samtgemeindewahl vor.

Das Ziel ist definiert: „Wir wollen stärkste Fraktion werden“, sagt Faulhaber. Bisher liegen die SPD und die CDU im Samtgemeinderat gleichauf. Summa summarum gehen die Eilser Sozialdemokraten mit elf Kandidaten aus allen Mitgliedsgemeinden ins Rennen.

Die SPD will bei der Wahl besonders mit ihrem sozialen Engagement punkten. Bei allen Entscheidungen müssten die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen, aber auch der Senioren besonders im Auge behalten werden. Krippe, Kindergarten, Grundschule und Hort sollen weiter verlässlich gefördert werden und möglichst flexibel agieren können.

Von großer Bedeutung für die SPD ist die ehrenamtliche Arbeit in der Samtgemeinde. Von der Flüchtlingsbetreuung bis zu den Feuerwehren werde gute Arbeit geleistet, die Unterstützung verdiene. In der Flüchtlingsarbeit möchte man die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Organisation und Ehrenamtlichen optimieren. Christel Bergmann: „Die Integration ist eine große Herausforderung für die Zukunft.“

Jugendarbeit, Finanzen und sachlich informieren

Im Fokus steht auch die Jugendarbeit: Nach der Schließung des eher schlecht besuchten Jugendzentrums in Heeßen gelte es, die Situation im Auge zu behalten und das Engagement der Gruppen und Vereine bei der Betreuung der Jugendlichen zu stärken. Kirchen und Sportverein würden Beachtliches leisten, allerdings seien auch die Gemeinden in der Pflicht, falls es in Zukunft Probleme oder Defizite gebe.

In Zeiten leerer Kassen sei es wichtig, die Finanzen im Griff zu behalten. Im Samtgemeindehaushalt müssten klare Prioritäten gesetzt werden. Den Spielraum bei der Samtgemeindeumlage halten Bergmann und Faulhaber nämlich für ausgereizt. „Bei einer Erhöhung wären die Mitgliedsgemeinden nicht mehr lebensfähig“, sagt der SDP-Vorsitzende.

In der nächsten Legislaturperiode gelte es auch, die Vor- und Nachteile einer Einheitsgemeinde abzuwägen. Die Politik müsse sich sachlich informieren lassen, das Thema Zusammenschluss der fünf Mitgliedsgemeinden dürfe kein Tabuthema sein. Bergmann und Faulhaber machten deutlich, dass sie diesbezüglich Informationsbedarf sehen, aber keineswegs bereits auf eine bestimmte Zukunftsperspektive festgelegt seien.

Für den Samtgemeinderat kandidieren für die SPD Christel Bergmann, Harald Bokeloh, Bernd Gliese, Gabriele Walz, Wolfgang Faulhaber, Hans-Jürgen Winkelhake, Gerrit Holtmann, Rüdiger Piel, Rainer Hanke, Klaus Ewest und Uwe Zander. kk

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