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Auch ohne Uschi ins Finale

Bouleturnier Auch ohne Uschi ins Finale

Fast hätte es geklappt, dass der Buchholzer Bürgermeister Hartmut Krause ein zweites Mal nacheinander den Sieg beim Bouleturnier eingeheimst hätte, diesmal aber mit einem anderen Team. Die Mannschaft mit dem zuversichtlichen Titel „Vier gewinnt“ machte ihm aber einen Strich durch die Rechnung.

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„Vier gewinnt“ holt sich zum zweiten Mal den Turniersieg, mit dabei sind (von links) Michael Krüger, Fabian Kittel, Mathias Ebensberger und Christian Rake.

Quelle: sig

Buchholz. Krause spielte mit seinen beiden Töchtern Jana und Lena, aber ohne seine Ehefrau. Doch auch „Ohne Uschi“ (Teamname) kam er bis ins Finale. Er machte dort aus einem 0:4 einen 6:4-Vorsprung, musste dann aber den Gegner bis zum 6:13 fortziehen lassen.

„Der Vater muss es richten“, klang es im Finale von den Zuschauerbänken, wenn die gegnerischen Kugeln mal wieder ganz verzwickt lagen und weggeschossen werden mussten. Einige Male klappte das, aber eben nicht immer.

„Vier gewinnt“ hatte das bessere Stehvermögen und am Ende verdient gewonnen. „Oh, wir waren ja schon mal Turniersieger“, stellte das Team beim Blick auf den Wanderpokal fest. Dort war der Name bereits eingraviert.

 Das bislang erfolgreiche „Nebenbouler“-Team I mit WiB-Chef Rolf Milewczek an der Spitze blieb im Halbfinale auf der Strecke, nachdem eine Kugel vorzeitig die Hand verlassen hatte. Da kannte der Schiedsrichter kein Erbarmen, aber wozu gibt es schließlich Regeln? „Die Referees machten ihre Sache gut“, stellte auch Krause bei der Siegerehrung fest, die er zusammen mit Feuerwehrchef Thomas Reichelt vornahm.

Der Wettergott war den Akteuren nicht besonders hold. Es gab mehrere Regengüsse und damit Unterbrechungen. So kam man auf eine neunstündige Spielzeit. Aber das tat der Stimmung keinen Abbruch. Es gab genügend zu essen und zu trinken. Und als Wetterschutz war ein Zelt aufgestellt worden, unter dem Sitzbänke und Tische Platz fanden.

Die Damen der Schützengilde hatten für ein reichhaltiges Kuchenbüfett gesorgt. So musste niemand auf eine Kaffeepause verzichten. Langeweile kam ohnehin nicht auf, denn die Spiele verliefen recht spannend bis auf die Begegnung um den dritten Platz. Den holte sich das Team „Drei plus eins“ überlegen mit 13:1 gegen die nach dem verfehlten Finaleinzug stark nachlassenden „Nebenbouler I“, die dadurch Vierte wurden.

Fünfte wurden die „Campingfreunde“ vor der SPD. Auf den nächsten beiden Plätzen landeten „Die Oberdörfer II“ vor den „Nebenboulern II“. Das Nachwuchsteam „Die frechen Früchtchen“ landeten diesmal auf dem 16. Rang. Beachtlich hielten sich die Damen der Schützengilde, die am Ende Elfte wurden.

Und weil kein Team bei dieser gelungenen dörflichen Gemeinschaftsveranstaltung leer ausging, gab es am Ende nur fröhliche Gesichter. sig

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