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Auf der Suche nach Alternativen

Parkprobleme „Auf der Portugall“ Auf der Suche nach Alternativen

Im Bemühen, eine Lösung für das bislang verkehrswidrige Parken in dem Neubaugebiet „Auf der Portugall“ in Buchholz zu finden, hat es nun einen Ortstermin gegeben. Dabei wurde über eine Umnutzung der Gehwege oder eine verkehrsberuhigte Zone als Lösung für die Parkprobleme an der Straße diskutiert.

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Buchholz. Teilnehmer waren Vertreter der Verkehrsaufsicht des Landkreises Schaumburg und der Polizei sowie ein paar Anwohner und einige Mitglieder des Buchholzer Gemeinderates.

 Dazu erklärte Bürgermeister Hartmut Krause bei der jüngsten Gemeinderatssitzung, dass das Parken auf der dortigen Straße aufgrund der geringen Fahrbahnbreite „problematisch“ ist. Daher habe man bei der Ortsbesichtigung als Alternative eine „Umnutzung des Gehweges in einen Mehrzweckstreifen“ ins Gespräch gebracht, auf dem die Fahrzeuge dann parken könnten. Hinsichtlich der Umsetzbarkeit dieser Überlegung seien seitens der Vertreterin des Landkreises jedoch „Zweifel“ erhoben worden. „Große Alternativen hat man uns da nicht aufgezeigt, muss ich sagen“, resümierte Krause.

 Auf Nachfrage unserer Zeitung erläuterte die besagte Verkehrsexpertin des Landkreises, Simone Schuler, dass der Bürgersteig in dem Neubaugebiet trotz der fehlenden Hochborde respektive trotz dessen flachen Überganges zur Gosse hin ein reiner Gehweg sei. Daher dürfe darauf nicht geparkt werden, zumal dort abgestellte Fahrzeuge keinen ausreichenden Platz mehr für Fußgänger mit Kinderwagen oder für Rollstuhlfahrer lassen.

 Um dagegen auf der Straße feste Parkflächen zu kennzeichnen, dafür ist laut Schuler wiederum die Fahrbahn zu schmal.

 In Zahlen: Die Fahrbahn ist 4,8 Meter breit, Parkflächen müssten zwei Meter breit sein – und die dabei verbleibende „Restfahrbreite“ müsste mindestens 3,10 Meter messen. Es fehlen also im Minimum 30 Zentimeter.

Verkehrsberuhigte Zone

 Welche Möglichkeit gibt es da noch, um das Parkproblem zu lösen? Eine Option wäre es, die Straße Auf der Portugall als verkehrsberuhigte Zone – auch Spielstraße genannt – auszuweisen, da der Bürgersteig dann entbehrlich und somit genügend Platz für das Kennzeichnen von Parkflächen vorhanden wäre, so die Landkreismitarbeiterin.

 Außerdem seien ja noch einige Baugrundstücke frei, auf denen man – so diese von der Gemeinde Buchholz erworben werden – öffentliche Stellplätze anlegen könnte. Zwei Alternativen, die bei dem Ortstermin aber nicht besprochen wurden.

 „Man muss das Ganze pragmatisch sehen“, meinte Krause später. Daher wolle man seitens der Gemeinde Buchholz, dass der Bürgersteig in einen Mehrzweckstreifen umgewandelt wird, auf dem dann auch geparkt werden darf. Beim Landkreis habe die Gemeindeverwaltung daher eine entsprechende Prüfung dieses Vorhabens beantragt, wobei die Antwort aber noch ausstehe.

 Ergänzend merkte der Bürgermeister an, dass er im Falle eines negativen Bescheides eine detaillierte Begründung mit Angabe der dieser Einschätzung zugrunde liegenden Paragrafen vom Landkreis erwarte.

Kosten vermeiden

In dem Gespräch mit unserer Zeitung hatte sich Schuler diesbezüglich übrigens bedeckt gehalten und, auf den Mehrzweckstreifen-Vorschlag angesprochen, lediglich eingeräumt, dass die Gemeinde einen Antrag gestellt habe, „etwas zu prüfen“.

 Was man als Gemeinde gerne vermeiden wolle, sei, dass durch bauliche Veränderungen Kosten entstehen, die gegebenenfalls auf die Anlieger des Neubaugebietes umgelegt werden müssten, betonte Krause. Das wäre etwa dann der Fall, wenn ein Auf der Portugall bereits vorhandenes, gemeindeeigenes Baugrundstück als Parkplatz verwendet werden würde. Vorausgesetzt der Gemeinderat und die Anwohner würden die Zweckentfremdung dieses Baugrundstückes wollen, müsste vor der Investition zudem sicher sein, dass die dortigen Auto-Stellflächen auch wirklich genutzt werden. wk

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